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Die Senatorin für Inneres und Sport

Menschen in Bremen fühlen sich weiterhin sicher

Sicherheitsbefragung 2025: Gute Ergebnisse für die Arbeit der Polizei in Bremen und Bremerhaven

27.05.2026

Die Menschen im Land Bremen fühlen sich nach wie vor sicher. Das ist das zentrale Ergebnis der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung. Fast 12.000 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren haben mitgemacht. Tagsüber fühlen sich 93 Prozent sicher, nachts fast 70 Prozent. Mehr als acht von zehn sind mit ihrer Wohngegend zufrieden.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: "Bremen und Bremerhaven sind sichere Städte – und die Menschen empfinden das auch so. Das ist nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis täglicher Arbeit."

Die Polizei genießt großes Vertrauen

Die Polizei kommt in der Befragung sehr gut weg. 86,6 Prozent halten sie für professionell. 92,7 Prozent erleben sie als freundlich und korrekt. Wer 2024 persönlich Kontakt mit der Polizei hatte, war zu drei Vierteln zufrieden. Auch die Zahl der Opfer von Straftaten ist gegenüber 2022 zurückgegangen – besonders deutlich bei Betrugsfällen.

Polizeipräsident Dirk Fasse: "Solche Werte erreicht man nur durch tägliche gute Arbeit. Mein Dank gilt meinen Kolleginnen und Kollegen – und den Bremerinnen und Bremern für ihr Vertrauen. Wo wir noch sichtbarer werden müssen, sagt uns die Befragung sehr klar. Daran arbeiten wir."

Innensenatorin Högl: "Mein Dank gilt unserer Polizei für ihre Arbeit jeden Tag. Und er gilt den fast 12.000 Menschen, die uns geantwortet haben. Sie haben uns einen ehrlichen Spiegel vorgehalten. Den nehmen wir an."

Volker Ortgies, Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven: "Das große Vertrauen in unsere Polizei und die hohe Wertschätzung unserer Arbeit sind Ansporn und Verpflichtung. Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz. Um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter zu stärken, sind die Ergebnisse der Befragung ein nützlicher Indikator."

Das sind die Hausaufgaben der Befragung

An einigen Orten und zu bestimmten Zeiten fühlen sich mehr Menschen unwohl als noch vor drei Jahren. Sieben von zehn Befragten nennen Orte, an denen ihnen nicht wohl ist. In Bremen werden vor allem der Hauptbahnhof, das Viertel, die Innenstadt und Gröpelingen genannt, in Bremerhaven die Hafenstraße, Lehe, die Rickmersstraße sowie Bahnhof und Innenstadt.

Innensenatorin Högl: "An manchen Orten fühlen sich Menschen weniger sicher als früher. Diese Sorge ist berechtigt, und sie hat eine Adresse. Wir wissen jetzt genau, wo wir hinmüssen – am Hauptbahnhof, im Viertel, in der Hafenstraße, in Lehe. Daran arbeiten wir auch bereits – mit unserer Polizei, mit den Ordnungsbehörden, mit den Stadtteilen."

Die Sicherheitsbefragung wird laut Bremischem Kriminalstatistikgesetz im Abstand von drei Jahren wiederholt. Sie wurde vom Landeskriminalamt Bremen in Zusammenarbeit mit der Ortspolizeibehörde Bremerhaven durchgeführt.

Ansprechpartner für die Medien:
René Möller, Pressesprecher bei der Senatorin für Inneres und Sport, Tel.: (0421) 361-9002, E-Mail: rene.moeller@inneres.bremen.de

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