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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Maritime Wirtschaft stärken

Führende Unternehmen gründen Cluster „Maritime Sicherheit“ und wollen Bremen als Kompetenzzentrum international profilieren

01.03.2010

Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen teilt mit:
Vor dem Hintergrund der weltweit zunehmenden Warenströme und steigenden Anforderungen an Sicherheit und Umweltschutz kommt dem Thema „Maritime Sicherheit und Überwachung“ eine große Bedeutung zu. Im Bundesland Bremen sind in diesem Bereich besonders viele kompetente Industrieunternehmen und Forschungs- und Dienstleistungseinrichtungen beheimatet. In Zukunft wird es bei ihnen verstärkt darum gehen, die fachlichen Kompetenzen des Landes und der Region zu stärken und Bremen überregional und international als Kompetenzzentrum für Maritime Sicherheit zu profilieren. Aus diesem Grund haben sich die Unternehmen Atlas Elektronik GmbH, Astrium GmbH, Beluga Shipping GmbH, OHB-System AG, Rheinmetal Defence Electronics GmbH und CEON GmbH zu einem Kompetenzcluster „Maritime Sicherheit und Überwachung“ zusammengeschlossen. Vertreter der Unternehmen unterzeichneten heute (01.03.2010) im Beisein von Staatsrat Dr. Heiner Heseler (Der Senator für Wirtschaft und Häfen) eine Grundsatzerklärung, welche die Ziele und Grundzüge der Zusammenarbeit festlegt.

„Die maritime Wirtschaft ist traditionell von hoher Bedeutung für Bremen“, sagt Staatsrat Dr. Heiner Heseler. „Das Kompetenzcluster ‘Maritime Sicherheit’ wird dazu beitragen, dass Bremen seine Exzellenz auf diesem Gebiet erfolgreich weiter ausbauen und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken kann.“

Diese Bremer Unternehmen gründeten heute den Kompetenzverbund „Maritime Sicherheit“: Sitzend: Verena Beckhusen (Beluga Shipping GmbH), Dr. Frank Pohlemann (Astrium GmbH) Stehend v.l.: Georg Morawitz, (Rheinmetall Defence Electronics GmbH), Andreas Heyer (WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH), Dr. Fritz Merkle (OHB-System AG), Dr. Stephan Holsten (CEON GmbH), Dieter Rottsieper (Atlas-Elektronik GmbH), Staatsrat Dr. Heiner Heseler (Senator für Wirtschaft und Häfen)
Diese Bremer Unternehmen gründeten heute den Kompetenzverbund „Maritime Sicherheit“: Sitzend: Verena Beckhusen (Beluga Shipping GmbH), Dr. Frank Pohlemann (Astrium GmbH) Stehend v.l.: Georg Morawitz, (Rheinmetall Defence Electronics GmbH), Andreas Heyer (WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH), Dr. Fritz Merkle (OHB-System AG), Dr. Stephan Holsten (CEON GmbH), Dieter Rottsieper (Atlas-Elektronik GmbH), Staatsrat Dr. Heiner Heseler (Senator für Wirtschaft und Häfen)

Für die Entwicklung des Clusters wurden zentrale Themen, wie Hafen- und Verkehrssicherheit oder Umweltsicherheit, definiert, denen jeweils eines der Mitglieder als „Leadpartner“ vorsteht. Die Leadpartner wollen ihre Themen technisch und wirtschaftlich federführend weiter entwickeln und regionale Industrie- und Entwicklungspartner einbeziehen. „So werden die Kräfte des Landes optimal gebündelt und ergänzen sich gegenseitig“, sagt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die für das Management und die Koordination des Clusters zuständig ist. „Unsere Rolle ist es, eine Brücke zwischen den Unternehmen, der Politik und der Verwaltung zu schlagen und die Aktivitäten des Clusters zu flankieren, um Bremens Stärken noch erfolgreicher auszuspielen“, so Heyer.
Weitere Informationen: www.maritime-sicherheit-bremen.de

Die Leadpartner der einzelnen Themenbereiche:
Verkehrssicherheit (z.B. Systeme für Hafenüberwachung): Atlas Elektronik GmbH
Logistiksicherheit (z.B. Systeme für Containersicherheit, Scanning und Screening): Astrium GmbH
Schiffssicherheit (z.B. Systeme für Piratenabwehr, Prävention und Zugangskontrolle): Beluga Shipping GmbH
Umweltsicherheit (z.B. Systeme für Seeraumüberwachung, Umweltdatenmonitoring und Fernanalyse): OHB-System AG
Ressourcensicherheit (z.B. Systeme für Windparks und Öl und Gas Fördereinrichtungen): Rheinmetal Defence Electronics GmbH
Entwicklungs- und Anwendungsbezogener Koordinator: CEON
Gesamtkoordination, Brückenfunktion zur Politik und Standortmarketing: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Presse-Kontakt: Juliane Scholz, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 9600 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de.
Weitere Informationen: www.wfb-bremen.de.

Foto: WFB