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Lemke spricht beim Empfang zum norwegischem Nationalfeiertag am 17. Mai

12.05.2005

Das Norwegische Konsulat in Bremen teilt mit:

Norwegen feiert in diesem Jahr den einhundertsten Jahrestag der friedlichen Auflösung der Union zwischen Schweden und Norwegen und somit der Unabhängigkeit. 1905 hatte Bremen noch ein schwedisch-norwegisches Konsulat, seit 1906 ist Norwegen durch ein eigenes Konsulat in Bremen vertreten. Der Nationalfeiertag ist in Norwegen ganz oben angesiedelt mit Feiern im ganzen Land, besonders die Kinder haben einen großen Anteil an diesem Tag, mit Umzügen, Fahnenschwenken und Musik, ganz Oslo ist auf den Beinen, das Fernsehen überträgt live den ganzen Tag.


Die in Bremen und Umgebung lebenden Norweger und Freunde Norwegens feiern diesen Tag ebenfalls, wenn auch nur in kleinem Rahmen. Da dieses Jahr aber durch die 100 Jahre Unabhängigkeit etwas Besonderes ist, soll auch der 17. Mai einen besonderen Rahmen erhalten. Natürlich werden die Kinder am Nachmittag im Vordergrund stehen mit Spielen und norwegischen Spezialitäten. Abends findet ein Empfang in der Meierei statt. Wir freuen uns sehr, dass Herr Senator Willi Lemke sein Kommen zugesagt hat und nach dem Singen der Nationalhymne eine Ansprache halten wird. Ein Großteil der in Bremen ansässigen Konsulate wird durch die Konsuln an dem Abend teilnehmen sowie Vertreter der Handelskammer und Wirtschaft. Besonders freut es uns, dass die in Hamburg lebende norwegische Sängerin Marit Sehl (Mezzo-Sopran) einige Lieder singen wird. Sie wird am Klavier begleitet von Frau Darlén Bakke, ebenfalls Norwegerin und Professorin für Musik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.





Darlén Bakke – Klavier



Darlén Bakke, in Norwegen geboren, entdeckte früh ihre Liebe zur Musik. Bereits als Elfjährige gewann sie den ersten Preis im Norwegsichen Klavierwettbewerb „Klaviermeister der Jugend“. Im Alter von zwölf Jahren trat sie in mehreren Orchesterkonzerten als Solistin auf. Sie studierte in Oslo, Salzburg und Hannover, unter anderem bei Einar Steen-Nökleberg und zuletzt in der Solistenklasse von Hans Leygraf. Seit 1986 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und wurde für die Jahre 1999 bis 2002 mit dem niedersächsischen Dorothea-Erxleben-Stipendium ausgezeichnet. An der Hannoverschen Hochschule initiierte sie u.a. die George-Crumb-Tage und seit 1996 die Reihe „unerhört“, in der Komponistinnen aus verschiedenen Kulturen vorgestellt werden. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik (HGNM).

Darlén Bakke arbeitet in verschiedenen Ensembles für zeitgenössische Musik und mit Komponisten in Skandinavien, Deutschland und Frankreich; sie macht durch Radio-, Fernseh-. Schallplatten- und CD-Produktionen auf sich aufmerksam. Die Pianistin konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Ländern Europas. In ihrer künstlerischen Arbeit sucht sie nach Querverbindungen zwischen Musik, Kunst, Literatur und Tanz und wirkt an interdisziplinären Projekten zum Thema „Nacht“ oder zum Verhältnis von Klang und Farbe mit. Die Gestaltung multimedialer Präsentationsformen ist dabei das Ziel.

Darlén Bakke ist verheiratet und hat zwei Kinder.