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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Landesprogramm „Ausbildung und Jugend mit Zukunft“ beschlossen

29.05.2008

Die Deputation für Arbeit und Gesundheit hat heute (29.05.) das Landesprogramm „Ausbildung und Jugend mit Zukunft“ beschlossen. Für das Landesprogramm stehen insgesamt 9,3 Mio. Euro zur Verfügung. Der überwiegende Teil der Mittel wird im Rahmen eines Wettbewerbsverfahren vergeben, das im Juni eröffnet wird.


Arbeitssenatorin Ingelore Rosenkötter: „Der Ausbildungsstellenmarkt hat sich deutlich entspannt. Davon profitieren leider noch nicht alle Jugendlichen. Wir setzen mit unserem Programm den Schwerpunkt auf die Unterstützung jener jungen Menschen, die am Ausbildungsmarkt immer noch wenig Chancen haben. Das sind vor allem Jugendliche mit schlechten Schulabschlüssen. Aber auch Jugendliche mit Migrationshintergrund sind deutlich benachteiligt und werden durch unser Programm gefördert. Wir wollen außerdem die Qualität der Ausbildung für alle Auszubildenden mit unserem Programm verbessern.“


Das neue Landesprogramm hat demnach vier Leitziele: Erstens soll der Übergang von Schule - vor allem von der Sekundarschule - in Ausbildung weiter verbessert werden. In diesem Zusammenhang sind auch spezielle Angebote für junge Mütter vorgesehen. Zudem sollen die Maßnahmen der Berufsvorbereitung eine stärkere duale Ausrichtung entwickeln. Zweitens ist es Ziel, durch Ausbildungspartnerschaften zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf zu schaffen. Drittens sollen Jugendliche beim Übergang von der Ausbildung in den Betrieb unterstützt und viertens soll damit die Qualität der Ausbildung weiter gesteigert werden.