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Der Senator für Inneres

Kultur-Staatsrätin Elisabeth Motschmann: „Der Funke ist übergesprungen“

28.03.2003

Aktive Mitarbeit von Verbänden und Organisationen an Bremens Kulturhauptstadt-Bewerbung

„Sie sind alle Feuer und Flamme für das Projekt“, lautete das Fazit von Elisabeth Motschmann, Staatsrätin beim Senator für Inneres, Kultur und Sport, die am Donnerstag (27.3.2003) kulturelle Verbände und Dachorganisationen zu einem Arbeitsgespräch über den gegenwärtigen Stand der Bewerbung Bremens zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 einlud. Mit 31 Teilnehmern aus 25 verschiedenen Einrichtungen übertraf die Resonanz auf die Sitzung weit die Erwartungen der Gastgeberin. Erschienen waren Vertreter zahlreicher städtischer Kultureinrichtungen, der Kammern und der Kirche sowie des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen.

Neben kurzen Vorträgen über bisherige Europäischen Kulturhauptstädte, vor allem Graz 2003 und Glasgow 1990, wurde auch über die nächsten Schritte informiert. „Es ging gestern Abend nicht um Etatfragen, sondern darum, wie jeder einzelne Verband sich in das Projekt einbringen kann“, erklärte Frau Motschmann und betont dabei besonders, dass man sich nun nicht mehr in einer Streitphase, sondern vielmehr in der Arbeitsphase befinde. Die kulturellen Verbände und Dachorganisationen wurden aufgefordert, bei der Entwicklung des Bewerbungskonzeptes eine aktive Rolle einzunehmen, was seitens der Anwesenden überaus positiv aufgenommen wurde. Sie begrüßten die große Transparenz des Bewerbungsverfahrens, ebenso wie die Einbeziehung der verschiedenen kulturellen Einrichtungen Bremens und des Bremer Umlandes.

Große Zufriedenheit herrschte seitens aller Beteiligten auch über den Ausgang der Berufung der Künstlerischen Leitung des Hauptstadt-Projektes, denn mit Martin Heller habe man nun einen kompetenten Mann an der Spitze. „Es geht uns nicht nur darum, im Jahr 2010 Highlights zu veranstalten, sondern auch um die Bereicherung Bremens mit einer lebendigen Stadtkultur“, fügte die Staatsrätin abschließend hinzu. Und dafür sei nun die Mitarbeit der Verbände und Organisationen Bremens gefragt. „Der Funke ist übergesprungen“, so Elisabeth Motschmann nach Abschluss der Veranstaltung.