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Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit: Bremen feiert 60+1 Jahre Raumfahrt

07.07.2022

Mit der Gründung des Entwicklungsrings Nord, kurz ERNO, fiel im Juni 1961 der Startschuss für die Raumfahrt in Bremen. Heute, 60 plus ein Jahr später – vergangenes Jahr ließ die Pandemie keine Feier zu –, feiern die Beschäftigten von Airbus Defence and Space und ArianeGroup in der Hansestadt dieses besondere Jubiläum.

60+1 Jahre Raumfahrt in Bremen: Airbus Defence and Space und ArianeGroup feiern dieses besondere Jubiläum mit Bürgermeister Bovenschulte (3. v. re.) und den Senatorinnen Schilling (Mitte) und Vogt (4. v. li.). Foto Senatspressestelle
60+1 Jahre Raumfahrt in Bremen: Airbus Defence and Space und ArianeGroup feiern dieses besondere Jubiläum mit Bürgermeister Bovenschulte (3. v. re.) und den Senatorinnen Schilling (Mitte) und Vogt (4. v. li.). Foto Senatspressestelle

Die Entwicklung des Raumfahrtstandortes Bremen ging in den sechziger bis neunziger Jahren in großem Tempo voran. Zunächst waren es die Trägerraketenprogramme Europa und Ariane, die die Bremer Ingenieurskunst hervorbrachte. Schon bald kamen Aktivitäten in den Bereichen Satelliten und vor allem auch in der astronautischen Raumfahrt und Robotik hinzu. Raumfahrt "Made in Bremen" war und ist bis heute weltweit gefragt. Sie steht für Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit. Projektnamen wie Ariane, Spacelab, Columbus oder ATV sind untrennbar mit der Raumfahrtkompetenz des Standortes Bremen verbunden.

Beschäftigte von Airbus Defence and Space und ArianeGroup feiern mehr als 60 Jahre Raumfahrt in Bremen. Foto: Senatspressetselle
Beschäftigten von Airbus Defence and Space und ArianeGroup feiern mehr als 60 Jahre Raumfahrt in Bremen. Foto: Senatspressestelle

Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte: "Bremen und Raumfahrt – seit mehr als 60 Jahren ist das eine echte Erfolgsstory. Seit mehr als 60 Jahren ist die internationale Raumfahrt mit all ihren Erfolgen und Errungenschaften ohne Bremen nicht denkbar. Seit mehr als 60 Jahren ist Bremen einer der bedeutendsten Raumfahrt-Standorte überhaupt. Und die Beschäftigten haben diese Erfolgsgeschichte ganz wesentlich mitgeprägt. Dass wir in Bremen so erfolgreich und innovativ sind, das müssen wir aber noch viel offensiver kommunizieren. Denn das wissen immer noch viel zu wenige. Raumfahrt fasziniert, Raumfahrt inspiriert und Raumfahrt hat darüber hinaus einen klaren Nutzen: in der Kommunikation und in der Mobilität, im Klimaschutz, in der Wissenschaft und bei der Sicherheit. Deswegen wird der Bremer Senat auch weiterhin dafür sorgen, dass die Rahmenbedingung geschaffen werden, um diesen guten und zukunftsweisenden Weg weiter zu gehen."

"Es ist vor allem das Know-how und das Engagement der Beschäftigten von Airbus und ArianeGroup, das diese Erfolge möglich macht und gemacht hat. Mein Glückwunsch zu diesem Jubiläum – sie können zu Recht stolz sein, Teil dieses Erfolgs zu sein," sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. "Raumfahrt ist wichtig für unsere Gesellschaft, denn sie ermöglicht Klima- und Umweltschutz, Kommunikation, Mobilität, Innovation, Forschung und Sicherheit. Die Bremer Politik wird deshalb auch weiterhin die Raumfahrt in Bremen unterstützen.”

Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: "Ich gratuliere ganz herzlich zum Jubiläum des Raumfahrtstandortes Bremen. Diese mehr als 60 Jahre stehen für Innovation, Kompetenz, Zuverlässigkeit und eine gute Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Die universitären Institute und außeruniversitären Einrichtungen tragen durch ihre hervorragende Forschung maßgeblich zum Erfolg und der Sichtbarkeit des Standortes bei. Die Verbindung zwischen Forschung und Praxis führt dazu, dass jedes Jahr viele hochqualifizierte junge Menschen das Erlernte nach Beendigung ihres Studiums in den Unternehmen der Raumfahrtbranche in Bremen zur Anwendung bringen können."

Heute entwickeln und fertigen Airbus Defence and Space und ArianeGroup mit rund 1.000 Beschäftigten in Bremen vor allem die Oberstufen der Trägerraketen Ariane 5 und der neuen Ariane 6 sowie das Europäische Service Module (ESM) für die Artemis-Mondmissionen der NASA.

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