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Der Senator für Inneres und Sport

Höhere Unternehmensumsätze im Jahr 2017

25.04.2019

Die Lieferungen und Leistungen (Umsätze ohne Umsatzsteuer) der Unternehmen im Land Bremen haben im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen: Es wurden 4,9 Prozent mehr Lieferungen und Leistungen erwirtschaftet, insgesamt 70,8 Milliarden Euro. Das ist die höchste Zunahme seit 2012 und geringfügig höher als die bundesweite Entwicklung (4,5 Prozent). Die Umsatzsteuervorauszahlungen sind damit auf knapp 1,6 Milliarden Euro angestiegen. Die Zahl der dazu beitragenden Unternehmen hat sich dagegen nur geringfügig um 0,7 Prozent auf 22.592 erhöht. Die Umsatzsteuer ist eine wichtige Steuereinnahme der Länder.

Der Handel im Land Bremen erwirtschaftet zwar den größten Anteil an den Lieferungen und Leistungen (38,6 Prozent), konnte deren Umfang jedoch nur geringfügig um 0,1 Prozent steigern und ist damit gegenüber der Inflationsrate zurückgeblieben. Das Verarbeitende Gewerbe hat einen Anteil an den Lieferungen und Leistungen von 28,5 Prozent. Die sehr deutliche Steigerung von 9,3 Prozent zwischen 2016 und 2017 trägt am stärksten zur Gesamtentwicklung bei. Auch die übrigen großen Wirtschaftsabschnitte Verkehr und Lagerei (Anteil 8,7 Prozent), die Erbringung freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen (Anteil 5,0 Prozent) sowie das Baugewerbe (Anteil 4,3 Prozent) haben einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung geleistet. Die ausgeprägte Steigerung im Bereich der Energieversorgung (+20,2 Prozent) trägt trotz des geringen Anteils ebenfalls deutlich zum Gesamtergebnis bei. Einzig das Grundstücks- und Wohnungswesen hat mit einem erheblichen Rückgang der Lieferungen und Leistungen von 25,4 Prozent negativ auf die Gesamtentwicklung eingewirkt."

In dieser Statistik werden die Umsatzsteuervoranmeldungen dargestellt. Nicht erfasst werden also Unternehmen mit einem Umsatz unter 17.500 Euro und solche, die vorwiegend steuerfreie Umsätze tätigen.
Weitere detaillierte Ergebnisse aus der Umsatzsteuerstatistik 2017 können dem soeben veröffentlichten Statistischen Bericht entnommen werden. Dieser ist unter www.statistik.bremen.de als PDF oder Excel-Datei verfügbar.

Weitere Auskünfte erteilt:
Markus Habig
Telefon: (0421) 361 2463
E-Mail: Markus.Habig@statistik.bremen.de

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