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Der Senator für Inneres und Sport

Güterumschlag in den Bremischen Häfen weiterhin auf Wachstumspfad

27.06.2008

Das Statistische Landesamt teilt mit:

Das Güteraufkommen in der Seeschifffahrt in den Bremischen Häfen hat sich im ersten Quartal 2008 weiter erhöht. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden von Januar bis März 2008 17,8 Mill. t umgeschlagen. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies eine Steigerung um 1,4 Mill. t (8,7 %). Während im Empfang lediglich eine Zunahme von 8,6 Mill. t auf 9,2 Mill. t (6,0 %) zu verzeichnen war, ergab sich beim Versand eine zweistellige Steigerungsrate von fast 12,0 %. Das Aufkommen erhöhte sich hier von 7,8 Mill. t auf 8,7 Mill. t.

In der Rangordnung platzierte sich die Hafengruppe Bremerhaven mit fast 80 % vom Gesamtumschlag (14,2 Mill. t) deutlich vor den stadtbremischen Häfen, deren Anteil bei rund 20 % bzw. 3,6 Mill. t lag. Im Stückgutbereich wurden in Bremen-Stadt 1,4 Mill. t umgeschlagen (+ 7,9 %). In Bremerhaven lag das Stückgutaufkommen dagegen bei 14,1 Mill. t und steigerte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 11,1 %.

Während der Stückgutanteil Bremens an den Bremischen Häfen noch bei 8,7 % liegt, spielt der Containerverkehr in der Stadt Bremen nur eine untergeordnete Rolle. Mit rund 50.000 Tonnen im ersten Quartal betrug der stadtbremische Anteil an den Bre-mischen Häfen lediglich 0,4 %. Die über Jahre kontinuierlich ansteigende Container-schifffahrt konzentriert sich weiterhin auf die in Bremerhaven liegenden Kajenanla-gen. In 1.284.413 TEU (20-Fuß-Container) wurden dort im Berichtszeitraum rund 13,0 Mill. t Güter umgeschlagen (99,6 %). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete dies eine Steigerung um rund 1,3 Mill. t oder 10,7 %. Der Grad der „Containerisie-rung“ beim Stückgut in den Bremischen Häfen lag in der einkommenden Fahrt bei 86,3 % und in der Gegenrichtung bei 81,7 %. Noch vor zehn Jahren stellte sich diese Entwicklung anders dar. Seinerzeit betrug der Stückgutanteil am Containerverkehr beim Empfang 73,0 % sowie beim Versand 77,7 %.

Hinweis:
Weitere Informationen gibt Wolfgang Kobbe, Telefon 0421/361-22 55.