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Der Senator für Kultur | Sonstige

Große Romantik und Beethoven im Fokus

Bremer Philharmoniker präsentieren die Spielzeit 2026/2027

29.04.2026

Gemeinsame Pressemitteilung mit den Bremer Philharmonikern

Die Bremer Philharmoniker widmen ihre neue Spielzeit dem großen romantischen Repertoire. Mit einem Schumann-Zyklus sowie bedeutenden Symphonien und Orchesterwerken von Gustav Mahler, Richard Strauss, Hector Berlioz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Mélanie Bonis, Camille Saint-Saëns und anderen spiegelt das Orchester die bewegenden Gefühlswelten der Romantik wider. Ein weiterer Schwerpunkt gilt Ludwig van Beethoven.

Die Bremer Philharmoniker im Bibelgarten des Bremer Konzerthauses Glocke. Foto: Hannes von der Fecht.

Anlässlich seines 200. Todestages wird sein Einfluss auf nachfolgende Generationen reflektiert. "Wir schaffen Begegnungen, lassen Parallelen und Gegensätze aufblitzen, riskieren Brüche und entdecken überraschende Inspirationsquellen. Bei uns erlebt man Musik als kreatives Netzwerk, das sich über Jahrhunderte zieht, keine Grenzen kennt und Menschen damals wie heute verbindet - phil connected!", so Generalmusikdirektor Marko Letonja, der sich am Ende der Konzertsaison nach neun Jahren von Bremen verabschieden wird.

Marko Letonja steht vor seiner letzten Spielzeit in Bremen. Foto: Hannes von der Fecht.

"Vielfalt und Virtuosität, Familiarität und Zugänglichkeit sind herausragende Stärken der Bremer Philharmoniker, die das Orchester in der letzten Saison unter der Leitung von Marko Letonja erneut ausspielen wird. Der Dirigent und der Klangkörper haben eine außergewöhnliche Art der Zusammenarbeit und ein individuelles Profil entwickelt. Auf die kommenden Konzerte freue ich mich daher sehr. Marko Letonja ist auf vielen Bühnen der Welt zuhause und ein international hoch geschätzter Dirigent, der sein Fach wirklich versteht. Sein Wirken für die Bremer Philharmoniker verdient große Anerkennung", so Carmen Emigholz, Staatsrätin für Kultur und Aufsichtsratsvorsitzende der Bremer Philharmoniker.

In der Spielzeit 2025/2026 haben sich die Bremer Philharmoniker intensiv mit den vier Symphonien von Johannes Brahms auseinandergesetzt und erhielten für ihre Interpretationen ausgezeichnete Kritiken. Nun gilt ihr besonderes Augenmerk Robert Schumann. "Wir möchten den Komponisten näher kennenlernen, der für Johannes Brahms nicht nur ein enger Freund, sondern auch wichtigster Mentor und Ratgeber war. Ein Zyklus mit Schumanns vier Symphonien gewährt uns einen tiefen Blick in seine Seele", verspricht Marko Letonja. Auch Beethoven zieht sich wie ein roter Faden durch die Konzertsaison.

Den Schwerpunkt auf die Romantik und die letzte Konzertsaison von Marko Letonja nehmen die Bremer Philharmoniker zum Anlass, zwei attraktive neue Abonnements anzubieten: PhilMaestro und PhilRomantik. Eine neue Vertriebsstruktur und ein eigener Webshop ermöglichen ab sofort direkten Kundenkontakt und bieten unkomplizierte Buchung von Tickets und Abonnements – persönlich, online oder über eine Hotline.

Verschiedene Konzernt-Formate

Generalmusikdirektor Marko Letonja wird in seiner letzten Bremer Spielzeit vier Philharmonische Konzerte leiten. Im September eröffnet er die Konzertsaison mit dem kongenialen Geniestreich von Richard Strauss "Also sprach Zarathustra". Für sein Abschiedskonzert im Juni hat der scheidende Generalmusikdirektor eines seiner ganz persönlichen Lieblingswerke von Gustav Mahler ausgewählt, die Symphonie Nr. 3.

Mit den kurzweiligen, rund einstündigen Afterwork-Konzerten setzen die Bremer Philharmoniker ihre beliebte Konzertreihe 5nachsechs mit großer Orchesterbesetzung fort.

Auch die inspirierenden Konzertformate im Tabakquartier haben sich zu wahren Publikumsmagneten entwickelt. "Meine Playlist" bietet in der kommenden Spielzeit dem Autor und Dramatiker Moritz Rinke, Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald und den beiden Schauspielerinnen Luise Wolfram und Meret Becker ein Podium.

Die beliebten Familienkonzerte der Bremer Philharmoniker bekommen Zuwachs: Neben den Formaten Konzertino für Kinder ab Grundschulalter und Konzertinchen für 3- bis 6-Jährige wird ganz neu das Klassikträumchen angeboten. "Das Klassikträumchen bietet zarte Klänge eines Streichquartetts oder Klavier-Duos in entspannter Atmosphäre, auf Sitzsäcken, bei gedämmtem, warmem Licht und viel Raum zum Träumen, Erleben und Entdecken. Unser Konzertsaal im Tabakquartier wird zu einer gemütlichen Wohlfühloase", erklärt Norbert Kölle das Konzept. Rund 20 Termine sind für die verschiedenen Formate der Familienkonzerte im Veranstaltungskalender der Bremer Philharmoniker reserviert.

Das Orchester im Foyer der Glocke. Foto: Hannes von der Fecht.

Das umfangreiche Konzertprogramm der Bremer Philharmoniker wird von zahlreichen Sonderkonzerten abgerundet, die das facettenreiche Angebote der Bremer Philharmoniker widerspiegeln: vom Musikalischen Spaziergang im Bürgerpark und einer großen Verdi-Gala beim Musikfest Bremen über Symphonic Mob, Chorkonzert im Bremer Dom und Benefizadventskonzert bis hin zu Klimakonzerten und zur Neuauflage des Blechbläserfestivals Dat brasst.

Als Opernorchester des Theater Bremen werden die Bremer Philharmoniker zudem in acht Produktionen zu erleben sein.

Bremer Philharmoniker - nahezu täglich zu erleben

Insgesamt werden die Bremer Philharmoniker in der Spielzeit 26/27 mit 80 öffentlichen Konzerten, rund 300 Veranstaltungen der Musikwerkstatt und etwa 150 Opernvorstellungen im Theater Bremen zu erleben sein. Das ausführliche Programm der Spielzeit 26/27 und weitere Informationen stehen ab sofort auf der Website www.bremerphilharmoniker.de zur Verfügung. Abonnements und Einzeltickets für die Philharmonischen Konzerte und die Afterwork-Konzerte 5nachsechs können ab sofort gebucht werden. Der Vorverkauf für Konzerte im Tabakquartier startet ab 1. Juni.

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Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen die Fotos zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Fotos: Hannes von der Fecht.

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