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Ganztägige Info-Veranstaltung zum Thema „Hass im Netz“

27.02.2017

Hass-Rede, Verschwörungstheorien, Parolen im Internet – muss man das als tägliche Realität hinnehmen? Welche Möglichkeiten gibt es, Hass und Menschenverachtung im Netz entgegenzutreten? Auf dem Fachtag „Hass im Netz“ soll nach Antworten gesucht werden. Mit informativen Vorträgen werden Expertinnen und Experten der Grimme-Akademie, der Amadeu Antonio-Stiftung und der Bundeszentrale für politische Bildung ihre Kenntnisse und Anregungen einbringen.
Außerdem wird das Projekt #denk_net vorgestellt, in dem das LidiceHaus und das ServiceBureau gemeinsam pädagogische Module für Workshops entwickeln: Ziel des Projektes ist es, die Informationskompetenz junger Menschen zu stärken und Werte für ein respektvolles Miteinander zu vermitteln.
Der Fachtag findet statt am Donnerstag, 23. März 2017, von 9.00 bis 16.30 Uhr in der Jugendbildungsstätte LidiceHaus, Weg zum Krähenberg 33a, in Bremen.

Die Teilnahme kostet 50 Euro inklusive Verpflegung.
Anmeldungen werden online entgegengenommen unter mysoz.de/nohate

Das Tagungsprogramm im Einzelnen:

  • Begrüßung durch Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
  • Aycha Riffi von der Grimme-Akademie hält anschließend eine Vortrag mit dem Titel: „Hate Speech – Zum Umgang mit Hasskommentaren im Netz“. Als Grundlage für den Vortrag dienen die Ergebnisse des europäischen Projekts BRICkS (Building Respect on the Internet by Combating Hate Speech).
  • Simone Rafael von der Amadeu Antonio-Stiftung spricht zum Thema: „Was können wir gegen menschenfeindliche Hassrede tun?“
    Die Referentin berichtet aus der Arbeitspraxis der Amadeu Antonio Stiftung und gibt Antworten auf Fragen wie: Wird der Bundestags-Wahlkampf die Stimmung in Sozialen Netzwerken zusätzlich aufheizen? Ist jeder Rassist ein Nazi? Und jeder, der für Demokratie eintritt, ein linksextremer Gutmensch? Diskutieren wir mit Bots oder mit Menschen? Nützt diskutieren überhaupt etwas? Wie gehen wir mit Fake News um?
  • Clemens Stolzenberg von der Bundeszentrale für politische Bildung spricht in seinem Vortrag mit dem Titel „Hass im Netz entgegentreten“ schließlich über gelungene Projekte in der Arbeit gegen HateSpeech und gibt „Anregungen zum Nacheifern und Weiterentwickeln“.

Ansprechpartner für weitere Fragen ist das ServiceBureau Jugendinformation
Markus Gerstmann, Telefon (0421) 330089-15, gerstmann@jugendinfo.de