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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie startet in Bremen

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und die Wirtschaftsförderung Bremen setzen das Projekt "Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung" in Bremen um.

30.09.2021

Unsere Innenstädte befinden sich im Wandel – dieser langfristige Prozess wurde durch Corona noch beschleunigt. Daraus ergeben sich Herausforderungen auch für die Bremer Innenstadt, die sich beispielweise in vermehrten Leerständen zeigen. Um den Herausforderungen zielgerichtet zu begegnen, braucht es Daten und Fakten als Grundlage für die Entwicklung neuer Maßnahmen.

Diese Notwendigkeit wurde auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erkannt, das im September 2021 ein Förderprojekt von 15 Modellstädten inklusive Bremen bewilligt hat. Im Rahmen des Projekts "Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung" erarbeiten die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH nun gemeinsam mit dem IFH KÖLN und 14 weiteren Modellstädten ein digitales Tool für proaktives Ansiedlungsmanagement in Innenstädten.

"Mit diesem Förderprojekt schaffen wir, was dringend notwendig ist: die Basis für den Prozess, die Stadtzentren wieder zu beleben. Wir brauchen Zahlen, Daten und Fakten als Grundlage, auf der wir dann die Innenstädte weiterentwickeln können. Die dafür notwendigen digitalen Möglichkeiten haben wir jetzt, was die Zukunftsplanung einfacher macht", sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

In Bremen arbeitet die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH zurzeit daran, Daten über die Eigentümerstruktur der Bremer Innenstadt-Immobilien zu erheben. Durch das neue Förderprojekt können die erfassten Daten nun digitalisiert und für die weitere Nutzung aufbereitet werden. Diese Daten helfen auch bei der Ansprache ansiedlungsinteressierter Unternehmen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse lädt die WFB außerdem zu Netzwerk- und Diskussionsveranstaltungen in Form immobilienwirtschaftlicher Dialoge ein.

"Wir brauchen den Kontakt zu den Eigentümerinnen und Eigentümern von Innenstadtimmobilien, um mit ihnen über Entwicklungsszenarien für die Innenstadt zu sprechen und gemeinsam Ideen für die künftige Nutzung von Flächen zu entwickeln", sagt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB. Interessant sei für die WFB auch der Dialog mit den anderen am Förderprojekt beteiligten deutschen Städten, sagt er, "denn wir stehen alle vor denselben Herausforderungen, was den Wandel der Innenstädte betrifft, und können viel voneinander lernen."

Das Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das mit Mitteln des Bundes (zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes) gefördert wird, hat ein Gesamtvolumen von rund 11,9 Millionen Euro und eine Laufzeit bis Dezember 2022. Zu den beteiligten Kommunen zählen neben der Freien Hansestadt Bremen: Erfurt, Hanau, Karlsruhe, Köln, Langenfeld, Leipzig, Lübeck, Lüneburg, Mönchengladbach, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken, Trier und Würzburg.

Hinter dem Projekt
Mit der Planung, Organisation und Durchführung des Projekts ist das IFH KÖLN beauftragt. Als Brancheninsider liefert das IFH KÖLN Informationen, Marktforschung und Beratung zu handelsrelevanten Fragestellungen rund um eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft und der Entwicklung passender Geschäftsmodelle. Mehr unter www.ifhkoeln.de

Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Stellvertretender Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wae.bremen.de

Christina Bunnenberg, IFH Köln, Tel.: (0221) 943607-92, E-Mail: presse@ifhkoeln.de