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Die Senatorin für Inneres und Sport

Fördermittel für Stadtteilprojekte zur Kriminalprävention

Bewerbungsschluss am 13. April 2026

16.03.2026

Die "Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen" (KSKP) im Innenressort fördert in diesem Jahr erneut lokale Projekte zur kriminalpräventiven Vernetzungsarbeit. Die Gesamtfördersumme beträgt 30.000 Euro. Gesucht werden Kleinprojekte mit klarem Stadtteilbezug, die Kinder und Jugendliche stärken, ermutigen und aufklären – und damit einen Beitrag zur Prävention von Jugendkriminalität leisten. Kooperationen über Stadtteilgrenzen hinweg sind ausdrücklich erwünscht.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: "Demokratie braucht junge Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich einbringen und auf ihre Mitmenschen achten. Mit der Förderung möchten wir Initiativen unterstützen, die Kinder und Jugendliche stärken und ihnen Orientierung geben – gerade auch im Umgang mit den Risiken im Netz. Neben den Debatten über Verboten und Regulierungen von sozialen Netzwerken gilt es, die Resilienz und Achtsamkeit von Kindern und Jugendlichen im Umgang miteinander zu stärken."

Prävention setzt früh an: Junge Menschen müssen lernen, Werte zu reflektieren, Unterschiede auszuhalten und Konflikte konstruktiv zu lösen. Respekt, Toleranz und das Achten persönlicher Grenzen sind zentrale Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben. Projekte, die diese Fähigkeiten stärken, leisten einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von Kriminalität.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche kreative Projekte realisiert, bei denen sich junge Menschen unter anderem mit Themen wie Internetkriminalität, Suchtprävention, Mut, Gewalt und Zivilcourage auseinandersetzten – etwa in Theaterprojekten, digitalen Formaten oder handwerklichen und künstlerischen Angeboten.

Die KSKP fördert Projekte mit klarem Stadtteilbezug, die unterschiedliche lokale Akteure - wie Freizeitheime, Jugendverbände, Hochschulen, Unternehmen oder das Quartiersmanagement – einbinden und so die Vernetzung vor Ort stärken. Innensenatorin Dr. Högl: "Wenn Prävention als gemeinsame Aufgabe verstanden wird, entstehen neue Ideen und tragfähige Lösungen. Der Austausch im Stadtteil ist ein entscheidender Schlüssel für ein starkes und widerstandsfähiges Gemeinwesen".

Die eingereichten Projektanträge werden von der KSKP gemeinsam mit den Präventionskräften der Polizei geprüft. Anträge können spätestens bis zum 13. April 2026 elektronisch sowie postalisch bei der KSKP eingereicht werden. Das Antragsformular sowie weitere Informationen zur Ausschreibung stehen unter: www.kriminalpraevention.bremen.de

Ansprechpartner für die Medien:
René Möller, Pressesprecher bei der Senatorin für Inneres und Sport, Tel.: (0421) 361-9002, E-Mail: rene.moeller@inneres.bremen.de