Jahresergebnis verbessert sich um 16,5 Millionen Euro
03.03.2026Der Senat hat heute (3. März 2026) den Beteiligungsbericht 2024 beschlossen. Auf 293 Seiten informiert der Bericht über die zentralen Unternehmensdaten der bremischen Beteiligungen wie den Geschäftsverlauf, die Personalentwicklung, aber auch über die Höhe staatlicher Zuwendungen und Rückflüsse an den Bremer Haushalt. Die jeweilige Entwicklung wird über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg dargestellt. Erstmals aufgeführt im Beteiligungsbericht 2024 sind die neue Brestadt GmbH und die Bildungsbaugesellschaft.
Der Beteiligungsbericht informiert darüber hinaus über den Frauenanteil in Geschäftsführungen, Vorständen und Aufsichtsräten. Man kann ihm auch dort, wo einer Veröffentlichung der Gehaltsdaten nicht widersprochen wurde, die Vergütungen der Geschäftsführungen entnehmen. Der Bericht zeigt mit einem Jahresergebnis der Beteiligungen von rund 18,4 Millionen Euro eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert (2023: rund 2 Millionen Euro). Diese positive Entwicklung liegt hauptsächlich am verbesserten Ergebnis der BLG, während der Klinikverbund Gesundheit Nord (minus 26 Millionen gegenüber 2023) und die Bremer Verkehrs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (minus 7,3 Millionen Euro) Ergebnisverschlechterungen verzeichnen mussten. Auffällig am Bericht für 2024 ist außerdem, dass bei den vom Senat besetzten Aufsichtsratsmandaten erstmals seit der Berichterstattung der Frauenanteil über 50 Prozent liegt. Auch der Frauenanteil in den Geschäftsführungen beziehungsweise Vorständen der Gesellschaften ist gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozentpunkte auf 35,7 Prozent leicht gestiegen.
Finanzsenator Björn Fecker: "Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem deutlich verbesserten Ergebnis gegenüber 2023 ab. Die Rückführungen der Gesellschaften an den Haushalt fallen um über 15 Millionen Euro höher aus als im Vorjahr. Diese Entwicklung wird vor allem durch die BLG getragen. Das unterstreicht, dass der Staat auch in schwierigen Phasen sein Tafelsilber nicht für den einmalig schnellen Gewinn veräußern sollte. Eine Veräußerung der BLG steht deswegen auch nicht zur Debatte."
Zum erstmalig erreichten Frauenanteil von über 50 Prozent bei den senatsseitig besetzten Aufsichtsratsmandaten erklärt Fecker: "Unser Ziel bleibt weiterhin eine gleichberechtigte Teilhabe in den Führungsgremien. Die steigenden Zahlen sowohl bei den Aufsichtsratsmandaten als auch bei den Geschäftsführungen sind deswegen positiv zu werten und zeigen eine richtige Tendenz. Gleichwohl dürfen wir uns in dieser Frage nicht ausruhen, sondern müssen weiterhin konsequent unser Ziel der gleichberechtigten Teilhabe weiterverfolgen."
Der Beteiligungsbericht 2024 ist als PDF (pdf, 12.9 MB) dieser Mitteilung beigefügt.
Ansprechpartner für die Medien:
Matthias Makosch, Pressesprecher beim Senator für Finanzen, Tel.: (0421) 361-94168, E-Mail: matthias.makosch@finanzen.bremen.de