Sie sind hier:
  • Feierlicher Empfang für 200 neue Lehrkräfte in der Kunsthalle Bremen

Der Senator für Kinder und Bildung

Feierlicher Empfang für 200 neue Lehrkräfte in der Kunsthalle Bremen

05.02.2026

Bildung trifft Kunst: Zwischen Dürer, Monet und Picasso hieß Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles am Donnerstagabend (5. Februar 2026) mehr als 200 neue Referendarinnen und Referendare in Bremen willkommen.

Senator Mark Rackles sagte anlässlich des Empfangs: "Die Kunsthalle bietet den idealen Rahmen für die feierliche Begrüßung unserer Nachwuchskräfte. Sie steht sinnbildlich für unseren Anspruch: Bildung soll inspirieren und neue Perspektiven eröffnen. Unsere Lehrkräfte begleiten die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg, wecken Neugier, fördern Talente und bereiten sie auf die Zukunft vor – für ihre Aufgabe wünsche ich allen neuen Referendarinnen und Referendaren Freude, Mut und viel Erfolg."
Neben dem Senator begrüßten auch der Direktor des Landesinstituts für Schule, Stephan Rademacher, der Dezernent für Schule und Kultur in Bremerhaven, Prof. Dr. Hauke Hilz, sowie der Direktor der Kunsthalle Bremen, Prof. Dr. Christoph Grunenberg, die angehenden Lehrkräfte.

Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz: "Als Stadtrat für die Schulen in Bremerhaven freue ich mich besonders, Sie heute begrüßen zu dürfen. Denn für mich ist das die Gelegenheit, um für Bremerhaven zu werben. In Bremerhaven treffen Sie auf Schulen mit spannenden Profilen und jeweils einzigartiger pädagogischer Ausrichtung, auf engagierte multiprofessionelle Teams und ein Umfeld, in dem Ihr pädagogisches Wirken vielleicht nochmal ein Stück weit bedeutsamer ist als woanders." Hilz weiß aus den vergangenen Jahrgängen, dass die meisten angehenden Lehrkräfte nach Beendigung des Referendariats an ihren jetzigen Einsatzschulen bleiben wollen.

Christoph Grunenberg: "Wir freuen uns, die neuen Referendar*innen bei uns im Museum begrüßen zu dürfen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, die Kunsthalle Bremen als einen attraktiven außerschulischen Lernort kennenzulernen. Das Museum ermöglicht angehenden Lehrer*innen, pädagogische Methoden und einen praxisnahen Unterricht in einem Kontext zu erproben, der vielfältige Ansatzpunkte bietet. Deshalb wünschen wir uns, wenn aus diesem Auftakt neue gemeinsame Projekte sowie zahlreiche nachhaltige Kontakte zu den Schulen entstehen."

Bevor die Gäste die Kunsthalle erkundeten, führte Dr. Dorothee Hansen, stellvertretende Direktorin, in die kommende Ausstellung "Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom" ein, die ab 14. März 2026 zu sehen sein wird. Anschließend gab Hartwig Dingfelder, Leiter Bildung und Vermittlung, eine kurze Einführung in die Dauerausstellung "Remix".

Der Vorbereitungsdienst für die Referendarinnen und Referendare startete bereits einen Tag zuvor. Die Teilnehmenden erwartet eine zweiwöchige Einführungsphase am Landesinstitut für Schule (LIS). In dieser Zeit lernen sie ihre Hauptseminare sowie Ausbilderinnen und Ausbilder kennen und erhalten einen umfassenden Überblick über den Ablauf ihrer Ausbildung und die vielfältigen Angebote des LIS.

Die Einführungsphase am LIS verbindet organisatorische Orientierung mit inhaltlichen Impulsen für einen gelungenen Start in den Vorbereitungsdienst. Neben dem Kennenlernen der Ausbildungsschwerpunkte stehen zentrale Querschnittsthemen im Fokus, darunter ein Medientag, ein Sprachbildungstag, ein Themenblock Vielfalt in Schule mit Schwerpunkten auf Diversität und Inklusion sowie fachliche Angebote zu Berufsorientierung und Gesundheit. Im Anschluss beginnt der praktische Einsatz an den Ausbildungsschulen.

Die Ausbildung am LIS verfolgt das Ziel, Referendarinnen und Referendare fachlich wie pädagogisch zu stärken und sie bei der Entwicklung einer reflektierten, professionellen Unterrichtspraxis zu begleiten. Sie ist fachdidaktisch und bildungswissenschaftlich fundiert und wird durch eine enge Begleitung erfahrener Lehrkräfte an den Schulen ergänzt. Regelmäßige Hospitationen, Beratungen und Feedbackgespräche unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung. Zur Halbzeit des Vorbereitungsdienstes wird zudem ein Feedback- und Perspektivgespräch angeboten.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin beim Senator für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-2853, E-Mail: patricia.brandt@bildung.bremen.de