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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Fast 8.000 Anträge auf Elterngeld in Bremen

Bearbeitungszeit liegt bei sechs Wochen / ElterngeldDigital noch wenig genutzt

03.11.2022

Die Zahl der Elterngeld-Erstanträge im Bundesland Bremen hat im Jahr 2021 beinahe die Marke von 8.000 erreicht und ist damit so hoch wie nie seit Einführung dieser Familienleistung im Jahr 2007. Zu den 7.995 Erstanträgen kommen 4.087 Änderungsanträge hinzu, die zumeist auf die Möglichkeiten des Elterngeld Plus zurückgehen. Es gibt Eltern die Möglichkeit, auch in Teilzeit zu arbeiten und so die Familienzeit flexibler zwischen den Partnern aufzuteilen.

Jahr Anträge Änderungen
201878032831
201978433513
202076554079
202179954087

Für die Bearbeitung eines vollständigen Antrags hat die Elterngeldstelle im Jahr 2021 durchschnittlich etwa sechs Wochen benötigt, die Zahl der Beschwerden über die Bearbeitungsdauer hat sich im niedrigen Promillebereich bewegt (0,3 Promille).

Zwar können Eltern ihren Antrag in Bremen auch digital stellen, die Stadt ist Pilotkommune für ElterngeldDigital. "Das wird derzeit aber erst von einer Minderheit genutzt", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport. "Dabei erleichtert das die Antragstellung sowie die Arbeit in der Behörde." Nur die Geburtsurkunde müsse vorerst noch im Original vorgelegt werden, das solle sich aber 2023 mit angepassten bundesgesetzlichen Regelungen zur Übertragung von Personenstandsdaten ändern.

Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Bernd Schneider, Pressesprecher bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Tel.: (0421) 361-4152, E-Mail: bernd.schneider@soziales.bremen.de