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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Ertüchtigung der Wilhelm-Kaisen-Brücke ist beendet

Baumaßnahme störungsfrei verlaufen | Vorzeitiger Abschluss möglich

23.03.2026

Trotz der widrigen Witterung zu Beginn des Jahres konnte nun die Baumaßnahme im Inneren der Wilhelm-Kaisen-Brücke überpünktlich abgeschlossen werden. Am 18. August 2025 starteten die Arbeiten an der Weserquerung zwischen Domsheide und Franziuseck. Sie sollten nach Planungen des Amts für Straßen und Verkehr (ASV) bis Ostern 2026 abgeschlossen werden – tatsächlich aber fand die Abnahme der Arbeiten fand bereits am 17. März 2026 statt.

Die Wilhelm-Kaisen-Brücke wurde schneller als erwartet saniert.
Die Wilhelm-Kaisen-Brücke wurde schneller als erwartet saniert. Foto: ASV

Um die Wilhelm-Kaisen-Brücke zu verstärken, wurden Spannglieder in den Hohlkästen des Bauwerks eingebracht, die an 16 neu herzustellenden, sogenannten Ankerblöcken fixiert wurden. Diese Spannkonstruktionen ermöglichen das Anziehen der Spannglieder, so dass der Überbau vorgespannt wird und sich die Tragfähigkeit erhöht.

Die war notwendig, da die 1961 errichtete Spannbetonbrücke seinerzeit von beiden Uferseiten der Weser zur Flussmitte aufeinander zugebaut wurde. Aufgrund des Alters der Brücke und der stetig steigenden Verkehrslasten kam es an der Bauwerksmitte – wo die beiden Brückenenden aufeinandertreffen – zu einer besonders starken Belastung, so dass die Tragfähigkeit der Brücke erhöht werden musste.

Anders als bei der viermonatigen Notmaßnahme zur Reparatur der Bürgermeister-Smidt-Brücke, die im Frühjahr 2025 endete und mit einer Vollsperrung einherging, waren die Verkehrseinschränkungen auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke weitaus weniger invasiv.

Es wurden Erkenntnisse hinsichtlich der Restnutzungsdauer des Bauwerkes gewonnen. So ist die Aufhebung der allgemeinen Gewichtsbeschränkung, die Aufhebung des Abstands- und Begegnungsverbots für den ÖPNV sowie die Erhöhung der Taktfrequenz der Straßenbahn-Fahrzeuge auf der Brücke ab Mitte April wieder möglich. Die Geschwindigkeit ist für alle Verkehre auf 30 km/h begrenzt und in der Nebenspur gilt weiterhin ein Überholverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht in Fahrtrichtung Neustadt.

Gut informiert
Alle Informationen rund um die Bremer Brückenbauwerke und die anstehenden Arbeiten finden Sie unter www.bruecken.bremen.de.

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Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: ASV
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Ansprechpersonen für die Medien:

  • Aygün Kilincsoy, Pressesprecher bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Tel.: (0421) 361 - 6012, E-Mail: ayguen.kilincsoy@bau.bremen.de
  • Andrea Voth, Pressesprecherin des Amt für Straßen und Verkehr, Tel.: (0421) 361- 9586, E-Mail: andrea.voth@asv.bremen.de