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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Erkenntnisse zu Gewalterfahrung, Gewaltbereitschaft und zur Verbreitung extremistischer Einstellungen

24.07.2003

Der Senator für Bildung und Wissenschaft will mit den Schulen geeignete Präventionen erörtern und umsetzen

Mehrere Senatsressorts haben im Frühjahr 2002 eine Studie zur Gewalt an Schulen bei der Akademie für Arbeit in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse zu Gewalterfahrung, Gewaltbereitschaft und zur Verbreitung extremistischer Einstellungen bei Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 13 zu erhalten. Für die beteiligten Ressorts stand das Interesse im Vordergrund, über allgemeine Einschätzungen zu Gewalt an Schulen hinaus konkrete Daten zu erheben, um daraus wirksame Maßnahmen ableiten zu können.

Der Abschlußbericht liegt jetzt vor; allerdings werden ergänzende schulbezogene Daten erst Ende der Sommerferien vorliegen. Sie werden dann den beteiligten 12 Schulen zur Verfügung gestellt, um sie vor Ort mit den Wissenschaftlern zu erörtern und schulintern Maßnahmen vorzubereiten und umzusetzen, um der Gewaltbereitschaft mit erzieherischen Mitteln entgegen zu wirken.

Der Senator für Bildung und Wissenschaft sieht sich in seiner Auffassung bestätigt, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht. Er wird eine Planungs- und Steuergruppe einsetzen, in der auch die Vertreter der beteiligten Ressorts Soziales, Inneres und Justiz sowie die Wissenschaftler der Akademie für Arbeit beteiligt sein müssen, um unverzüglich erforderliche präventive Maßnahmen einleiten zu können.

Nach den Sommerferien wird Senator Willi Lemke die Ergebnisse und Empfehlungen des Berichts der Öffentlichkeit präsentieren sowie die vorgesehenen weiteren Verfahrensschritte erläutern.