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Einheitsbaum im Gesundheitspark Speckenbüttel

Hängeweide zum Start des "Einheitsbuddeln 2026" gepflanzt

01.09.2026
Logo des Einheitsbuddeln.

Eine Hängeweide für die Einheit Deutschlands: Im Rahmen des "Einheitsbuddeln 2026" ist heute (31. August 2026) im Gesundheitspark Speckenbüttel in Bremerhaven eine vom Bund deutscher Baumschulen gestiftete Hängeweide gepflanzt worden. Parallel läuft das Crowdfunding für die Umgestaltung des Reinkenheider Forst weiter.

Pflanzen eine Hängeweide im Gesundheitspark Speckenbüttel (v.l.): Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Ocko Martens (Bund deutscher Baumschulen), Stadträtin Andreas Toense, Ute Rößler (Leiterin Gartenbauamt Bremerhaven), Eugen Witte und Frank Schoppa (Vorstand Einheitsbudeln e.V.) und Hubert Paetz (Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland).
Pflanzen eine Hängeweide im Gesundheitspark Speckenbüttel (v.l.): Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Ocko Martens (Bund deutscher Baumschulen), Stadträtin Andreas Toense, Ute Rößler (Leiterin Gartenbauamt Bremerhaven), Eugen Witte und Frank Schoppa (Vorstand Einheitsbudeln e.V.) und Hubert Paetz (Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland). Foto: Senatspressestelle

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Bäume sind ein Wohlfühlfaktor. Gärten, Parks, Wälder, Alleen, Kletterbäume für Kinder oder Schatten spendende Bäume auf Plätzen: Wo Bäume stehen, ist die Welt ein Stückchen besser. Daher ist das 'Einheitsbuddeln' so ein charmantes Projekt im Rahmen der Einheitsfeiern. Daher auch mein Appell an die Menschen in Bremerhaven und Bremen: Pflanzt Bäume, wo immer möglich. Das hilft auch dem Stadtklima."

Stadträtin Andrea Toense: "Ein Baum ist ein starkes Sinnbild für die deutsche Einheit: Er wächst aus gemeinsamen Wurzeln, trägt viele Äste und gewinnt seine Kraft gerade aus diesem Zusammenhalt. Es freut mich sehr, dass der Bremer Einheitsbaum in diesem Jahr in Bremerhaven seinen Platz findet. Die Hängeweide im Gesundheitspark Speckenbüttel wird damit zu einem sichtbaren Zeichen dafür, dass Einheit nicht allein ein historisches Ereignis ist, sondern eine Aufgabe, die wir gemeinsam lebendig halten."

Eugen Witte, Vorsitzender des Vereins "Einheitsbuddeln": "Die gute, positive Stimmung bei einer Baumpflanzaktion zu spüren ist immer wieder beeindruckend. Einen Baum zu pflanzen macht nun mal Spaß und darüber hinaus hilft es dem Klima. Ich hoffe darauf, dass wieder viele Menschen Spaß haben."

Logo der Bundesratspräsidentschaft Bremen 2026.

Das "Einheitsbuddeln" gehört seit einigen Jahren zum Programm des Tags der Deutschen Einheit. Die Schirmherrschaft liegt jeweils bei der Bundesratspräsidentschaft. So ist in diesem Jahr der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Schirmherr des "Einheitsbuddeln". Ziel ist es, die Menschen in Deutschland zum Pflanzen von Bäumen zu motovieren.

Vom 2. bis 4. Oktober 2026 lädt Bremen als Vorsitzland im Bundesrat zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit nach Bremen ein. Dabei wird nicht nur gefeiert, sondern seit 2019 auch gleichzeitig gebuddelt. Im Rahmen des "Einheitsbuddelns" sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen, Gemeinden und weitere Akteurinnen und Akteure dazu aufgerufen, Bäume zu pflanzen und so einen aktiven Beitrag zum Schutz von Natur und Klima zu leisten.

Über das "Einheitsbuddeln" der vergangenen Jahre sind schon rund 460.000 Bäume gepflanzt und rund 500.000 Euro an Spenden eingesammelt worden. Jedes Jahr werden die dem Verein gemeldeten Bäume auf einer virtuellen Landkarte auf der Seite einheitsbuddeln.org sichtbar gemacht. Die Idee ist, dass über das "Einheitsbuddeln" jedes Jahr ein neuer Wald entsteht. Auf Privatgrundstücken, in Kleingärten auf Vereinsgeländen, Firmenparkplätzen oder wo immer Privatpersonen Bäume pflanzen dürfen. Gerne verbunden mit einer kleinen Feier zur Begrüßung des neuen Baums.

Wer keine solche Möglichkeit hat, kann das "Einheitsbuddeln 2026" auch finanziell unterstützen: Auf der Crowdfundingplattform Betterplace hat der Verein eine Sammlung eingerichtet. Der Erlös fließt in diesem Jahr nach Bremerhaven: Es sollen Forstsetzlinge gekauft werden, mit denen der Reinkenheider Forst in einen klimafesten Mischwald umgebaut werden soll. Die Seite ist erreichbar unter www.betterplace.org/

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