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Die Messe Bremen teilt mit: „Abläufe für Patienten optimieren“

20.02.2002

Intensivmediziner treffen sich in der Messe Bremen

„Es gibt eine gravierende Strukturveränderung im Versorgungssystem – Aufgrund der Kosteneinsparungen bleiben nur noch die Menschen im Krankenhaus, die wegen schweren Erkrankungen intensiverer Betreuung bedürfen. Somit fällt der Intensivmedizin eine immer zentralere Rolle zu.“ Professor Dr. Werner Kuckelt, wissenschaftlicher Leiter des 12. Internationalen Symposiums für Intensivmedizin und Intensivpflege, das vom 20. bis 22. Februar in der Messe Bremen zu Diskussionen einlädt, ist der Ansicht, dass auch deshalb die Abläufe im Krankenhaus optimiert werden müssen, um dem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Um die Zukunft des Gesundheitsmarktes geht es auch bei der „Internationalen Bremer Reformwerkstatt Gesundheitsunternehmen“, die erstmals flankierend zum Symposium angeboten wird.

„Einsparungen und Umstrukturierung werden sich thematisch wie ein roter Faden durch das ganze Symposium ziehen“, so Kuckelt. Und das deckt alle Sparten des Bereiches Intensivmedizin ab. „Drei Tage lang gibt es parallel in 13 verschiedenen Räumen Vorträge und damit werden etwa 3 500 Teilnehmer von rund 400 Referenten mit neuen Informationen bedient“, erklärt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen GmbH die Dimensionen des Kongresses. Die Messe Bremen ist erstmals Veranstalter des Intensivmedizinischen Symposiums – in den Vorjahren hatte der wissenschaftliche Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin e.V. die Veranstaltung selbst gemanagt, doch, so Prof. Kuckelt, „das intensivmedizinische Symposium ist mittlerweile eine der größten Veranstaltungen dieser Art in der Bundesrepublik geworden und wir sind froh, dass wir die Organisation dieses Fachkongresses in die professionellen Hände der Messe Bremen geben konnten.“

Um die übergreifenden Veränderungen geht es auch bei der Bremer Reform Werkstatt. „Die Krankenhäuser der Zukunft werden innerhalb eines Netzwerks von Gesundheitsdienstleistern tätig sein“, sagte Peter Brückner-Bozetti, Mitinitiator der Bremer Reformwerkstatt und Geschäftsführer der BFK-Beratungsgruppe Bremen. „Der Markt fordert das Management in Krankenhäusern, die Menschen – Ärzte, Pflegekräfte, Verwaltung – sind ebenfalls dazu aufgefordert, in ihrer alltäglichen Arbeitspraxis sich dieser Situation zu stellen: Betriebswirtschaftliche Überlegungen greifen in den Arbeitsalltag, gleichzeitig sind hohe Anforderungen an die Arbeit und an die medizinische und pflegerische Qualität der Patientenversorgung gestellt.“ Zu Themen wie diesen bietet die Bremer Reformwerkstatt Diskussions- und Fachforen an allen drei Tagen.

Hinweis für Redaktionen:

Fotos zum Download finden Sie unter www.intensivmed.de

Weitere Informationen:

MESSE BREMEN GMBH
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