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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Senatorin Ünsal begrüßt den "Bundesverband Carsharing e.V." bei seinem Treffen in Bremen

17.01.2024

Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, begrüßte heute (17. Januar 2024) rund 70 Teilnehmende der Veranstaltung „Carsharing und Stellplatzsatzungen: Wie man Win-Win-Wins in der Kooperation zwischen Stadt, Anbieter und dem Wohnungsbau erzeugen kann!“ Die Fachtagung wurde gemeinsamen von der Stadtgemeinde Bremen und vom Bundesverband Carsharing e.V. ausgerichtet und fand im Bremer Schnoor statt. Die Teilnehmende aus ganz Deutschland (und der Schweiz) vertreten Städte, Gemeinden, Verbände, Mobilitätsdienstleister und Personen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Senatorin Ünsal begrüßte die Fachleute im Bremer Presseclub: "Mobilität ist ein Grundrecht. Ein gut ausgebautes und bezahlbares Mobilitätsangebot ist essentiell für Lebensqualität, Teilhabe und ein wesentlicher Standortfaktor für Bremen. Car-Sharing spielt dabei zweifelsohne eine immer bedeutendere Rolle, weil es nicht nur Platz spart, sondern zugleich auch ressourcenschonend und gut fürs Klima ist. Gerade in unseren engen Bestandsquartieren kann es uns helfen, den vorhandenen Platz effizienter zu nutzen."


Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal zu Gast beim Bundesverband Carsharing im Bremer Presseclub im Schnoor. Foto: Bauressort
Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal zu Gast beim Bundesverband Carsharing im Bremer Presseclub im Schnoor. Foto: Bauressort

Ünsal betonte, dass sich ihr Haus eine deutliche Erhöhung der Carsharing-Flotte und die schrittweise Umstellung auf Elektrofahrzeuge fest vorgenommen habe. Denn Carsharing ist auf dem Vormarsch, so Ünsal. Das belegen Zahlen des Bundesverband CarSharing e.V.: "Waren es 2012 noch 5.600 Car-Sharing-Fahrzeuge in Deutschland sind es heute über 33.930. Also etwa das fünffache. Mittlerweile gibt weit über 200 Anbieter." (Stand Januar 2023)

Die Wurzeln des Carsharing liegen in Bremen
Senatorin Ünsal betont: "1990 gründete sich mit 'Stadtauto' in Bremen ein Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, umweltschonendes Verkehrsverhalten zu fördern, Kosten zu sparen und die Zahl der Autos in den Straßen zu reduzieren. Im Jahr 2000 wurde aus diesem Verein cambio und heute gibt es cambio in 44 Städten. Außerdem wurde hier in Bremens Quartieren mit den mobil.punkten ein mehrfach prämiertes innovatives Konzept entwickelt, das auch über Bremen hinaus in anderen Städten Anklang und Anwendung findet."

Bremens Stolz: das Mobilität-Bau-Ortsgesetz
Auch dieses Gesetz ist deutschlandweit das erste seiner Art gewesen und greift den Carsharing-Gedanken auf. Es regelt die kommunale Stellplatzverordnung in Bremen seit 2022. Ünsal erklärt: "Für alle Formen des Neubaus ist es nun verpflichtend, Maßnahmen des Mobilitätsmanagements umzusetzen. Das Gesetz ist von der Deutschen Plattform für Mobilitätsmanagement, dem VCD und dem Bundesverband CarSharing e. V. als deutschlandweites Best-Practice unter den Stellplatzsatzungen bezeichnet worden und steht im EU-geförderten 'SHARE-North Squared' Projekt als Leuchtturm Regelwerk."

Finanziert wird die Veranstaltung durch das Projekt "SHARE-North Squared", ein EU-Projekt mit 16 Projektpartnern unter anderem aus Städte- und Wohnungsbau, Nichtregierungsorganisationen und Forschung mit einem Budget von 7,5 Millionen Euro. Bremen hat die Federführung für das Projekt, die Gewoba ist beteiligter Partner.

Ansprechpartner für die Medien:
René Möller, Pressesprecher bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Tel.: (0421) 361-6012, E-Mail: rene.moeller@bau.bremen.de