Sie sind hier:

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Positive Bilanz der Bremer Energiesparprogramme

04.09.2006

Fördermittel des Umweltressorts wegen großer Nachfrage vorzeitig ausgeschöpft

Die Energiesparprogramme des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr sind in diesem Jahr auf eine besonders große Nachfrage gestoßen. „Der Trend, das eigene Haus energiesparend zu dämmen und mit energieeffizienter Technik auszustatten, hat sich damit erfreulicherweise noch einmal verstärkt“, betont Senator Ronald-Mike Neumeyer, der in diesem Jahr bereits rund 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln für Energiesparprojekte in Wohngebäuden bewilligt hat. „Die Projekte der Bürgerinnen und Bürger sind eine Zukunftsinvestition mit vielen positiven Wirkungen“, so Neumeyer. „Die Gebäudesubstanz wird verbessert, die Heizkosten werden reduziert und die klimaschädlichen CO2-Emissionen werden gesenkt.“

Die meisten Fördermittel sind für hochwertige Dämmungen an bestehenden Wohngebäuden vergeben worden. Aus dem Programm „Wärmeschutz im Wohngebäudebestand“ wurden im laufenden Jahr für mehr als 650 Projekte Zuschüsse in einer Gesamthöhe von rund 1,15 Millionen Euro bewilligt. Mit einem weiteren Programm wurde der Ersatz von Elektroheizungen durch moderne energiesparende Heizungsanlagen gefördert.

Wegen der starken Nachfrage sind die Haushaltsmittel, die in 2006 für die Bewilligung neuer Förderanträge zur Verfügung standen, bereits vollständig ausgeschöpft. Förderanträge, die nach dem 31. August 2006 eingegangen sind, können deshalb nicht mehr bewilligt werden. Um unnötigen Verwaltungsaufwand zu vermeiden, bittet der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr alle Interessenten, bis zum 31. Dezember 2006 keine Förderanträge mehr einzureichen, da diese wegen fehlender Haushaltsmittel abgelehnt werden müssten.

Im Jahr 2007 werden nach heutigem Planungsstand wieder Haushaltsmittel für die Energiesparprogramme zur Verfügung stehen. Entsprechende Förderanträge können voraussichtlich ab Beginn des neuen Jahres bearbeitet werden. Den genauen Starttermin und die zuständigen Antragstellen wird der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr rechtzeitig bekannt geben.