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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Moderne Technik gegen den Stau

21.07.2006

Wechselwegweisung geht in Probebetrieb

Die Wechselwegweisung GVZ/Messe geht jetzt in einen sechswöchigen Probebetrieb. Der Zweck der hochmodernen Anlagen ist, die Staus auf den Strecken zum Güterverkehrszentrum und zur Bürgerweide zu reduzieren. Dazu soll der Fernverkehr zum und vom Güterverkehrszentrum (GVZ) über Alternativrouten zur Autobahn geführt sowie der Besucherverkehr des Veranstaltungskomplexes Messe/Bürgerweide bei Bedarf auf die in der Nähe von Autobahnanschlüssen gelegenen P+R Plätze geleitet werden.
Den Verkehrsteilnehmern wird an folgenden Orten eine entsprechende Anzeige dargestellt: vor dem Bremer Kreuz, dem Autobahndreieck Stuhr, vor den Anschlussstellen Industriehafen und Überseestadt und im Verlauf der B 75.

Die Netzbeeinflussungsanlage überwacht den Verkehrsablauf auf den betroffenen Bundesautobahnen und Bundesstraßen und ermittelt die Verkehrslage auf diesen Strecken. Der Ziel- und Quellverkehr des GVZ wird in Abhängigkeit von dieser Verkehrslage mit Hilfe der dynamischen Anzeigen entweder über die Normal- oder Alternativrouten zum bzw. vom GVZ zur Autobahn geführt. Der Zielverkehr zur Messe soll bei Verfügbarkeit in die P+R Anlagen geführt werden, um die durch den Parksuchverkehr entstehenden Behinderungen im Straßennetz der Bremer Innenstadt zu vermeiden.

Die Umleitungsmaßnahmen werden nur bei Überlastungen und Störungen auf den Normalrouten eingeleitet, wenn es die Verkehrslage auf den Alternativrouten zulässt. Am 24.07.2006 beginnt der Probebetrieb. Er zeigt den Verkehrsteilnehmern auf so genannten dynamischen Schildern erstmals die beste Route zu ihrem Ziel an. Der Probebetrieb dient als Testphase zur Justierung der Anlage und wird voraussichtlich sechs Wochen in Anspruch nehmen.
Das Amt für Straßen- und Verkehr bittet um Verständnis, falls in dieser Phase noch nicht alles reibungslos funktionieren sollte.