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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Vorfahrt für die Umwelt: Bremen erster DHL-Standort in Norddeutschland

24.11.2005

DHL nimmt die ersten sieben Erdgasfahrzeuge in Bremen in Betrieb

Seit heute (24. November 2005) kommen in Bremen erstmalig Erdgasfahrzeuge bei der Auslieferung von Paketen zum Einsatz. Im Beisein von Christine Kramer, Staatsrätin beim Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Michael Heimbokel, Niederlassungsleiter von DHL Express in Bremen, sowie Iris Klauck, Expertin für Umwelt und Ökologie bei swb Vertrieb Bremen, wurde heute die umweltfreundliche Flotte übergeben. Die sieben Erdgasfahrzeuge kommen in der Innenstadt zum Einsatz und tragen das Umweltsiegel „Wir sind natürlich unterwegs“.



Michael Heimbokel von DHL-Bremen und Staatsrätin Christine Kramer zeigen Flagge für Bremen.



„Wir wollen Transporte so umweltfreundlich wie möglich gestalten. Mit den Erdgasfahrzeugen leisten wir zuverlässig die Paketzustellung an die privaten und gewerblichen Empfänger in der Innenstadt und können gleichzeitig für eine verbesserte Luftqualität sorgen“, sagte Michael Heimbokel anlässlich der Übergabe.


„Wir begrüßen es sehr, dass ein Weltkonzern wie DHL Bremen als einzige Stadt in Norddeutschland für ihr Pilotprojekt ausgewählt hat“, erklärte Christine Kramer, Staatsrätin beim Bremer Senator für Bau, Umwelt und Verkehr. „Bremens Engagement im Bereich der nachhaltigen Mobilität ist mittlerweile europaweit bekannt. Die Förderung der Erdgas-Auslieferungsfahrzeuge ist ein weiterer Beitrag auf dem Weg hin zu einer effizienteren und umweltschonenderen Verkehrsgestaltung. Die Fahrzeuge erfüllen die anspruchsvolle EEV-Norm, das ist bereits heute besser als von 2008 an gefordert sein wird“.

Kramer sieht in der Flottenpolitik der DHL einen Ansporn für andere Kurier- und Logistikunternehmen, diesem guten Beispiel alsbald zu folgen: „Erdgasfahrzeuge sind saubere Fahrzeuge und werden deshalb nicht von Fahrverboten betroffen sein.“ Es sei Bestandteil der Luftreinhaltepolitik Betreibern von sauberen Fahrzeugen Vorteile einzuräumen, um den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe zu beschleunigen.


„Vor allem Betriebe und Flottenbetreiber profitieren beim Umsatteln auf Erdgasfahrzeuge doppelt: Zum einen vom Imagegewinn durch umweltfreundliches Handeln, zum anderen von den ökonomischen Vorteilen, die sich direkt an der Tanksäule bemerkbar machen“, sagt Iris Klauck von swb Vertrieb Bremen. Gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens hat ihr Arbeitgeber die Anschaffung der Erdgas-Lieferfahrzeuge im Rahmen der „Bremer Offensive – das Erdgasfahrzeug“ gefördert. Für 2006 plant swb, das Bremer Erdgastankstellen-Netz von zwei auf vier Stationen auszubauen: „Damit tragen wir der steigenden Beliebtheit erdgasbetriebener Fahrzeuge Rechnung“, so Klauck.


Der speziell entwickelte IVECO-Transporter des Typ Daily hält den strengsten europäischen Abgas Standard (EEV-Standard) ein und verursacht bis zu 85 % weniger Feinstäube verglichen mit einem Dieselfahrzeug. Die besonders umweltfreundlichen Fahrzeuge sollen luftbelastete Ballungszentren entlasten. DHL, der Express- und Logistikspezialist im Konzern Deutsche Post World Net, hatte im Sommer die Beschaffung von 70 Fahrzeugen angekündigt, von denen 50 ab Herbst 2005 eingesetzt werden. Zusätzlich werden herkömmliche Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfiltern ausgestattet. Bereits in 2005 wurden 100 Fahrzeuge bestellt, deren Auslieferung nun in diesem Jahr beginnt. In 2006 sollen weitere 200 Fahrzeuge mit Rußpartikelfilter bestellt werden.




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m.grundler@deutschepost.de

Der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr Bremen
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