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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Staupunkt Utbremer Kreisel wird umgebaut

05.08.2005

Die Leistungsfähigkeit des Autobahnzubringers Überseestadt soll erhöht werden.

Dazu wird in den kommenden Wochen der Verteilerkreis Utbremen umgebaut und signalisiert. Die Erhöhung der Leistungsfähigkeit wird erreicht, indem jeweils zwei Fahrstreifen von der Autobahn kommend stadteinwärts sowie aus Richtung Häfen zur Autobahn (parallel zum Fly-Over) vorfahrtberechtigt geführt werden.


Der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, bezeichnete den Umbau als wichtige Maßnahme zur Beseitigung von Verkehrsengpässen in der Stadt. „Die Situation am Utbremer Kreisel ist insbesondere in der Rush-Hour ein ständiges Ärgernis. Mit dem Umbau wird ein lästiger Staupunkt beseitigt. Im Zusammenhang mit der Fertigstellung des 3-spurigen Ausbaus der A 27 zwischen Bremen und Lesum wird dies dazu beitragen, dass sich die Verkehrsbeziehungen zwischen Bremen –Nord und der Innenstadt weiter verbessern.“


Die Radfahrer und Fußgänger, die derzeit um den Kreisverkehr außen herumgeführt werden, sollen nach der Umgestaltung im Utbremer Ring und Osterfeuerberger Ring jeweils über die Inselfläche in Fahrbahnmitte und weiter die Kreisfahrbahn querend in Kreismitte geführt werden. Nach Durchquerung des Kreises als Zweirichtungsradweg/-gehweg werden sie auf der gegenüberliegenden Seite wieder über die Mittelinsel und die abfließende Richtungsfahrbahn zur rechten Fahrbahnseite geführt. Diese Verkehrsführung ist erforderlich, um in den jeweiligen Ausfahrten auf eine Signalisierung der Fußgänger und Radfahrer verzichten zu können.


Bei der Signalisierung ist vorgesehen, dass in der Hauptrichtung (BAB - Häfen/Centrum und umgekehrt) die Zufahrten in den Kreis bei Bedarf mindestens die Hälfte der Umlaufzeit Freigabe erhalten und weiterführend in Grüner Welle durch den Kreisverkehr zur gegenüberliegenden Ausfahrt geführt werden.


Fußgänger- und Radfahrersignale sind zum Innenkreis gestaffelt geschaltet, so dass die Fußgänger und Radfahrer nicht auf den Fahrbahnteilern Utbremer Ring bzw. Osterfeuerberger Ring warten müssen. Auch auf der gegenüberliegenden Seite werden die beiden Furten in Folge auf Grün geschaltet, so dass kein Halt auf der Insel erforderlich wird.


Die Baumaßnahme wird in fünf Abschnitten durchgeführt. Dabei wird zunächst der Geh- und Radweg in der Kreisinsel hergestellt.


Der Verkehr wird in jeder Bauphase einspurig durch die Baustelle geführt.


Die Straßenbauarbeiten werden ab dem 08.08.2005 durchgeführt und sollen bis November 2005 abgeschlossen sein.


Die Kosten betragen insgesamt 1.002.000,00 €. Da die Baumaßnahme überwiegend zur Leistungssteigerung überregionaler Verkehre beiträgt, werden die Kosten in Höhe von 742.000,00 € vom Bund getragen.