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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Bremen auf dem World Urban Forum in Barcelona vertreten

09.09.2004

Barcelona präsentiert sich einen Sommer lang als Stadt der Kulturen und der Zukunft. Höhepunkt der Veranstaltungsserie im World Urban Forum ist die UN-Habitat vom 13. bis 17. September, bei der auch Bremen vertreten ist. Das Forum greift Fragestellungen auf, die für die Entwicklung der Städte in aller Welt, insbesondere für die Lebensqualität in den Städten von entscheidendem Belang sind. Es wird in enger Zusammenarbeit mit der Einrichtung der Vereinten Nationen organisiert, die sich um die Fragen von Siedlungen (UN Habitat) kümmert. Ziel des Forums ist es, Städten und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, eine breite Palette von Initiativen und Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu präsentieren bzw. diese kennen zu lernen.


Bremen wird seine Dachmarke „umwelt unternehmen“ mit der „partnerschaft umwelt unternehmen“ und den Aktivitäten zur Windenergie vorstellen. Einen besonderen Platz im Gepäck Bremens und auf der Ausstellung selbst nimmt der Bremer Umweltpreis international oder der „bremen partnership award“ ein, wie der Preis seit 2001 weltweit genannt wird. Auch die sieben Finalisten aus Indien, Großbritannien, Kanada, den USA, der Ukraine, Hamburg und Bremen, die seit Ende August fest stehen, erhalten die Chance, sich mit Bremen in Barcelona den Besuchern zu zeigen.

Darüber hinaus hat die UN Habitat eine Einladung an alle Ausrichter internationaler Preise ausgesprochen. Bremen wird seinen Ansatz am 13.09.2004 an dem einberufenen Round Table erläutern. Dabei wird das international einmalige Auswahlverfahren des Bremer Umweltpreises vorgestellt. Es basiert auf einer elektronischen Plattform, die es den internationalen Expertinnen und Experten bei der Vorauswahl ermöglicht hat, ihre Voten abzugeben und miteinander in Kontakt zu treten, ohne dass es dazu aufwändiger Reisetätigkeit bedurfte. Im Übrigen verläuft die Bewertung anonymisiert. So wussten die Juroren, die aus knapp 170 Bewerbungen sieben Finalisten ausgewählt haben, bis zum Schluss nicht, welches Projekt aus welchem Land mit welchen Akteuren sich hinter der jeweiligen Beschreibung verbarg. Eine vergleichbar intensive und objektive Auswahl wird in dieser Form nirgendwo sonst betrieben. Dies trägt nicht nur zum positiven Ruf Bremens und der Akzeptanz des Bremer Umweltpreises bei, sondern verstärkt auch die Wahrnehmung Bremens als Standort für intelligente Anwendungen von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Nicht zuletzt ist die Einladung zur Teilnahme an dem Forum an Bremen ergangen, weil die Kultur von Bürgerinnen und Bürgern, sich für die Stadt und in der Stadt zu engagieren, Anerkennung findet. In der jetzigen Phase der Bewerbung Bremens als Kulturhauptstadt Europas ist dies eine weitere Ermutigung für die Stadt.

Der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, sieht in der Teilnahme Bremens an dem World Urban Forum in Barcelona eine Bestätigung für die Anstrengungen seines Ressorts: „Die Aktivitäten rund um das „umwelt unternehmen“ und den Bremer Umweltpreis setzen auf Dialog, Kooperation und Wettbewerb. Die Bremer Präsenz in Barcelona zeigt, dass dies auch international anerkannt wird.“