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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Klimastaffel macht Station in Bremen

13.05.2004

Eckhoff unterzeichnet Klimaschutz-Deklaration am swb-Windpark Weserwind

Radrennfahrer aus Elmshorn, begleitet von TeilnehmerInnen des Freiwiiliggen Ökologischen Jahres, haben heute (Do. 14.5.) den Staffelstab der Klimastaffel am swb-Windpark „Weserwind“ an den Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, überreicht. Eckhoff unterzeichnete die Klimastaffel-Deklaration, mit der sich die Unterzeichner verpflichten, die Umsetzung der internationalen Klimaschutzziele tatkräftig zu unterstützen. Eckhoff: „Der Windpark Weserwind ist ein hervorragender Treffpunkt, um die Anstrengungen Bremens zur Förderung regenerativer Energien zu dokumentieren. Ich sehe die Windenergie als einen wesentlichen Schwerpunkt der Klimaschutzpolitik. Sowohl beim Ausbau der Windenergie als auch in der Förderung der technologischen und wissenschaftlichen Infrastruktur hat Bremen deshalb deutliche Schwerpunkte gesetzt. Ziel ist es, wesentlich dazu beizutragen, dass die Nutzung der Windenergie zu einem großen Erfolg für Klimaschutz und für zukunftssichere Arbeitsplätze wird. Ökologie und Ökonomie sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Dies wird gerade beim Klimaschutz deutlich. Wer die ökologische Herausforderung meistert, gewinnt auch Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze!“

In nur drei Wochen soll der Staffelstab auf seiner Reise durch Deutschland rund 3.600 Kilometer zurücklegen. Ziel ist die Konferenz für Erneuerbare Energien am 1. Juni in Bonn, wo die von den Umweltministern der Länder unterschriebene Erklärung an Bundesumweltminister Jürgen Trittin übergeben werden soll. Von Bremen aus bringen die Radfahrer vom Team Enordia den Staffelstab nach Hannover.


Bei der Staffel sind alle klimafreundlichen Fortbewegungsmittel erlaubt. Neben den eigenen Füßen, Fahrrädern, Booten oder Pferden zählen hierzu auch öffentliche Verkehrsmittel wie die Bahn, die einen großen Teil ihres Fahrstroms aus erneuerbaren Energiequellen bezieht. Die Deutsche Bahn will diesen Anteil ausbauen und unter anderem damit den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) weiter vermindern. Die Bahn sieht in ihrem Klimavorsprung gegenüber den anderen Verkehrsträgern Straße und Luftfahrt einen Wettbewerbsvorteil, der angesichts der Klimaveränderungen immer bedeutsamer werden wird. Bereits heute fällt bei der Bahn nur ein Fünftel der CO2-Menge im Vergleich zum Luftverkehr oder zum Straßengüterverkehr an. Die Deutsche Bahn AG unterstützt die KlimaStaffel materiell und ideell.

„Die Vorbereitungen für die KlimaStaffel 2004 liefen in den vergangenen Wochen und Monaten auf Hochtouren", so Gotelind Alber, Geschäftsführerin beim Klima-Bündnis anlässlich des Starts am 10.5. in Kiel. "Nun freuen wir uns, dass es endlich lost gegangen ist. Die große Resonanz in Städten, Gemeinden und Verbänden sowie die Unterstützung durch zahlreiche Partner bestärkt uns. Wir sind überzeugt, dass die KlimaStaffel ein großer Erfolg wird und dass sie ein eindrucksvolles Zeichen setzt. Es bewegt sich was im Klimaschutz, wenn alle auf ihre Weise dazu beitragen. Das soll die Aktion klar machen".

PDF-Anlage: Bremische Beispiele für CO²-Minderungspolitik