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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Unterstützung der Windenergiebranche bestärkt

12.05.2004

Land Bremen und Weserregion positionieren sich erfolgreich als Kompetenzzentrum

Bremens Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, hat heute auf der Windenergie-Messe ‚WindEnergy’ in Hamburg eine positive Bilanz des Ausbaus Bremerhavens und Bremens als Standorte der On- und Offshore Windenergieindustrie gezogen und die weitere Unterstützung der Branche zugesichert. Besonderes Augenmerk legte er auf die umfassenden Forschungsaktivitäten und die Anpassung der Gewerbegebiete an die Erfordernisse der Offshore Windenergie. Norbert Giese, Geschäftsführer der AN windenergie gmbH und Mitglied der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen stellte den Nutzen eines regionalen Kompetenznetzwerks aus unternehmerischer Sicht dar.

Am Gemeinschaftsstand der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V., der Bremer Investitions-Gesellschaft mbH und der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH erläuterte Senator Eckhoff das bereits geleistete und gab einen Ausblick in geplante Aktivitäten: „In den letzten 4 Jahren haben wir über 4o Forschungsprojekte mit Schwerpunkt im Offshore Bereich gefördert und damit zielstrebig die Innovationsfähigkeit der Branche unterstützt. Durch die Erschließung des Industriegebiets Luneort und die fortlaufende Anpassung der Gewerbegebiete Überseestadt und Vulkan an die Bedürfnisse der Unternehmen empfiehlt sich das Land Bremen als hervorragender Produktions- und Dienstleistungsstandort für On- und Offshore Windkraft.“

Das Land positioniert sich weiter als Teststandort für Anlagen der 3 - 5 MW Klasse. Zwei Standorte sind bereits in Bremerhaven-Speckenbüttel ausgewiesen. Im Sommer wird dort die 5 MW Anlage durch die Multibrid Entwicklungsgesellschaft mbH errichtet. Im Bereich der Wissenschaft wird die Anfang des Jahres an der Hochschule Bremerhaven gegründete Forschungs- und Koordinierungsstelle fk-wind künftig das Unternehmensnetzwerk der WAB unterstützen. Im Bereich der Aus- und Weiterbildung existieren in Bremen und Bremerhaven bereits attraktive Angebote. Auf der Basis der im März vorgelegten ersten Qualifikationsbedarfanalyse für die Windenergiebranche sollen diese weiterentwickelt werden.

Norbert Giese unterstrich für AN windenergie den unternehmerischen Nutzen der umfassenden politischen Unterstützung und der Teilhabe am regionalen Kompetenznetzwerk: „Dass das Land Bremen auch in stürmischen Zeiten hinter uns steht, ist gut zu wissen. Für die Herausforderungen im Offshore Bereich brauchen wir starke politische Partner. Und in der WAB finden wir interessante Ansprechpartner zum Beispiel aus maritimen Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten und Bildungseinrichtungen mit denen wir den Erfolg der Branche langfristig sichern wollen“.

Auf einem dem Gemeinschaftsstand angegliederten Vortragsforum präsentieren die Mitglieder der WAB an den vier Messetagen in rund 40 Vorträgen ihre Kompetenzen u.a. in den Bereichen ‚Logistik für Offshore Wind’, ‚Datenmanagement’ sowie ‚Aus- und Weiterbildung’. „Die Vielfalt der Vorträge spiegelt die Bandbreite unserer Mitglieder wieder. Wir als WAB unterstützen unsere Mitglieder in vielen Projekten durch die Vermittlung von interessanten Partnern und Informationen über passende Förderprogramme. Aber auch die fachliche Beratung wird von unseren Mitgliedern häufig abgefragt,“ sagt Jan Rispens, Geschäftsführer der WAB. Die WAB wird aus Mitteln des Landes Bremens und der EU gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie von Jan Rispens unter der Handynummer 0173-2310275 oder direkt am Stand 240 in Halle 7.