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Senatskanzlei

"Hunger-Demokratie-Rock`n`Roll" - Sehenswerte Ausstellung endet am Sonntag

Bürgermeister Jens Böhrnsen besuchte Ausstellung in der Unteren Rathaushalle

26.06.2014
Rudi Geisler, Ernst Steinhoff und Dr. Ulla M. Nitsch führten Bürgermeister Jens Böhrnsen durch die Ausstellung, jpg, 55.2 KB
Rudi Geisler, Ernst Steinhoff und Dr. Ulla M. Nitsch führten Bürgermeister Jens Böhrnsen durch die Ausstellung

"Hunger-Demokratie-Rock`n`Roll - Kindheit und Jugend 1945 bis 1960 " – das ist der Titel einer sehenswerten Ausstellung, die noch bis einschließlich Sonntag, 29. Juni 2014, in der Unteren Rathaushalle zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt eine "Erinnerungslandschaft" an Kindheit und Jugend in der Nachkriegszeit: Etwa 600 Bremer Schülerinnen und Schüler haben in 30 Schulprojekten die Großeltern und andere Zeitzeugen in den vergangenen Monaten befragt, wie sie die Nachkriegszeit erlebt haben. Bürgermeister Jens Böhrnsen zeigte sich heute (25. Juni 2014) bei einem Rundgang sehr beindruckt von der Präsentation. Böhrnsen: "Hier wird die bewegende Zeit der Bremer Nachkriegsgeschichte gezeigt: Stadt und Land in Trümmern, Neuanfang und Wiederaufbau werden eindrucksvoll dargestellt."

Die Ausstellung des Bremer Schulmuseums ist ein Magnet, sie zieht die Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern an. "Viele bleiben über zwei Stunden hier", berichtet Dr. Ulla M. Nitsch vom Schulmuseum und freut sich über die 20. 000 Besucherinnen und Besucher, die allein in den vergangenen Tagen in die Untere Rathaushalle gekommen sind. "Hier begegnen sich die heutige Jugend und die Nachkriegsgeneration – bei Mitmachaktionen, besonderen Zeitzeugen-Veranstaltungen oder beim Betrachten der Exponate", ergänzt Rudi Geisler vom Schulmuseum. Ein Ausstellungskatalog, Fotos und Filme sorgen dafür, dass die Erinnerungen an die Zeit des Neubeginns nach dem 2. Weltkrieg auch in der Zukunft lebendig bleiben und im Unterricht genutzt werden können.

Das von einem Trägerverein getragene Schulmuseum und sein Freundeskreis haben die Projekte der Schulen in einem attraktiven Ausstellungsvorhaben verbunden. Das war nur möglich, weil sich dafür viele Ehrenamtliche mit hohem Arbeitsaufwand eingebracht haben. Erfreulich ist auch, dass so viele Kooperationspartner zum Gelingen beigetragen haben.

Mehr Informationen unter: www.schulmuseum-bremen.de

Foto: Senatspressestelle