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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Stützmauer am Heisterbusch wird erneuert

01.10.2002

Anwohner werden von Kosten verschont
BeamtenBau und Solidaritätsaktion des Ortsamtes schaffen Abhilfe

Seit dem 11. August leben Anwohner der Straße Am Hesterbusch an der Lesum in der Sorge, dass nach den sintflutartigen Regenfällen des Jahres neben dem Schaden auch noch erhebliche Kosten auf sie zukommen. Damals war die Stützmauer, die den Hang hält, weggespült worden. Zwei Häuser drohten einen Hang hinabzurutschen. Nach der Rechtslage hätten zwei Familien alleine für den Schaden von geschätzten bis zu 100.000 Euro aufkommen müssen.

Jenseits aller rechtlichen Fragen ist jetzt eine aus der Solidarität geborene Lösung gefunden. So hat eine Spendenaktion des Ortsamtes Burglesum einen Betrag von mehr als 20.000 Euro erbracht. Und nach einer gemeinsamen Initiative von Bürgermeister Henning Scherf und Bausenatorin Christine Wischer hat sich die Beamten-Baugesellschaft, die die Siedlung 1959 errichtet hat, bereit erklärt, die Stützmauer wieder zu erbauen und die nicht durch Spenden erbrachten Kosten aus eigener Tasche zu finanzieren.

„Obwohl es keinerlei Verpflichtung gab, haben viele geholfen, damit nicht unverschuldetes Unglück über die Familien hereinbricht. Dies ist ein außergewöhnliches Zeichen der Solidarität“, so Bürgermeister Henning Scherf und Senatorin Christine Wischer. Die Beamten-Baugesellschaft werde ohne jede Rechtsverpflichtung einen großen Beitrag erbringen, um das Problem am Heisterbusch zu lösen und unverschuldet in Not geratenen Familien zu helfen. Wischer und Scherf: „Dafür unseren herzlichsten Dank.“