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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Revolution als Chance für die Wirtschaft

Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum

25.06.2014
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Michael Sorkin vom Unternehmen iGo3D stellt Senator Günthner den 3D-Drucker vor.

Auf der Veranstaltung „Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum“ haben sich heute (25. Juni 2014) internationale und regionale Experten getroffen, um über die vierte industrielle Revolution und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu sprechen. Senator Martin Günthner begrüßte die Teilnehmenden im Universum Bremen.
"Die Industrie 4.0 bietet enorme Möglichkeiten, um das, was als Gold in den Köpfen der kreativen Unternehmer unserer Region ist, auf dem Markt realisiert zu bekommen", sagte Martin Günthner, Senator für Arbeit, Wirtschaft und Häfen, bei seiner Begrüßung im Universum Bremen. Thema dort war die umfassende Digitalisierung und Vernetzung der Produktion als Motor für eine vierte industrielle Revolution.

Auf der Veranstaltung „Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum“ sprachen unter anderem Paul Duggan (TechShop-Managing Director Europe), Dennis Krannich (FabLab Bremen) und Christoph Backes (u-institut Bremen). Im Mittelpunkt der Diskussion standen neue Produktionstechnologien wie das 3D-Druck-Verfahren sowie deren Auswirkungen auf die Kultur- und Kreativwirtschaft, die regionale Wirtschaft und den gesamten privaten Bereich. Christoph Backes: "Wir befinden uns gerade in einer Phase, die ein wenig so ist, wie in der Zeit kurz bevor jeder ein Handy hatte. Erst merkt man, dass immer mehr Menschen die neuen Techniken nutzen; und dann wird man plötzlich wach und kann sich nicht mehr vorstellen, wie das alles vorher, zum Beispiel ohne Handys, überhaupt funktioniert hat."

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Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum: Auf der Veranstaltung im Universum Bremen hielt Senator Martin Günthner die Begrüßungsrede.

Podiumsdiskussion und Resümee
Welche Chancen ergeben sich aus der Industrie 4.0, insbesondere für Kreativschaffende, die nun Vieles in Eigenregie und bei sich vor Ort produzieren lassen können? Welche neuen Geschäftsmodelle und Produktionswege könnten in dieser vierten industriellen Revolution für die Kultur- und Kreativwirtschaft entstehen oder sind bereits entstanden? Und was bedeutet das für die regionale Wirtschaft? – diese Fragen wurden von Experten aus der Kreativwirtschaft, Wissenschaftler und Unternehmen in zwei Podiumsrunden diskutiert. Die Essenz aus allen Beiträgen: Uns stehen weitreichende Veränderungen bevor, die alle denkbaren Lebensbereiche beeinflussen werden. Immer mehr Menschen werden neue Produktionstechnologien nutzen und sogar zu Hause Dinge für den täglichen Gebrauch selbst herstellen – zum Beispiel mit dem 3D-Drucker. Immer mehr Kleinunternehmen erhalten die Möglichkeit, Kleinserien und Prototypen in Eigenregie direkt vor Ort zu produzieren. Sie beleben dadurch die regionale Wirtschaft und können ihre Produkte dadurch schneller und einfacher am Markt anbieten. Es geht nicht mehr darum, ob diese Entwicklung stattfindet, sondern wann und wie man möglichst früh im gemeinsamen Dialog die Weichen in der Bremer Region setzen kann, um den größtmöglichen Mehrwert daraus ziehen zu können. Ausrichter der Veranstaltung „Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum“ waren das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (RKW Kompetenzzentrum) und das u-institut (Institut an der Hochschule Bremen).

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Prof. Dr.Christoph Ihl von der TU Hamburg sprach in seinem Impulsvortrag über die „Macher“ in der Industrie 4.0.

Weitere Informationen
www.u-institut.de
www.rkw-kreativ.de

Fotos: u-institut

BU1: Michael Sorkin vom Unternehmen iGo3D stellt Senator Günthner den 3D-Drucker vor.

BU2:Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum: Auf der Veranstaltung im Universum Bremen hielt Senator Martin Günthner die Begrüßungsrede.

BU3: Prof. Dr.Christoph Ihl von der TU Hamburg sprach in seinem Impulsvortrag über die „Macher“ in der Industrie 4.0