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Senatskanzlei

Bürgermeister Böhrnsen besucht zwei Chemie-Unternehmen im Technologiepark Bremen

04.06.2014

Die Unternehmen SiChem Sirius Fine Chemicals und Hansa Fine Chemicals im Technologie Park Bremen waren heute (04.06.2014) die nächsten zwei Stationen von Bürgermeister Jens Böhrnsen in der Reihe seiner Firmenbesuche im Land Bremen. Beide Unternehmen sind ehemalige Ausgründungen der Universität Bremen, die anfangs mit der Unterstützung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen möglich wurden. Obwohl es große Ähnlichkeit bei den Firmennamen gibt, handelt es sich um zwei eigenständige Unternehmen, die nicht miteinander verbunden sind.

SiChem Sirius Fine Chemicals wurde 2001 als sogenanntes Spin-Off (Ausgründung) der Universität Bremen von den vier Gesellschaftern Hartmut Gillandt, Miriam Rittner, Tanja Meyerdierks und Carsten Schultz gegründet. SiChem synthetisiert Feinchemikalien und Diagnostika für die biochemische, bio-medizinische und pharmazeutische Forschung. Dabei werden aus einfachen Ausgangsstoffen neue Substanzen gewonnen.

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Bürgermeister Jens Böhrnsen, Dr. Hartmut Gillandt (SiChem, li.), Dr. Ralph Baumheier (Senatskanzlei, Mitte), Dr. Miriam Rittner (SiChem) im Labor [Foto: Senatspressestelle]

Das Unternehmen Hansa Fine Chemicals GmbH erforscht, entwickelt, erprobt und produziert fluorierte Substanzen und wurde nicht zuletzt aufgrund steigender Nachfrage nach fluorchemischen Produkten in 2002 als Spin-Off der Universität Bremen gegründet. Geschäftsführende Gesellschafter sind Dr. Jan Barten und Dr. Dmitrij Sevenard.

Zu Beginn wurden Bürgermeister Böhrnsen von den Geschäftsleitungen beide Unternehmen vorgestellt. Im anschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten und Labore von SiChem und Hansa gab es dann auch Begegnungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Als "sehr beeindruckend" resümierte Bürgermeister Böhrnsen seinen heutigen Besuch im Technologiepark an der Uni Bremen und meinte damit vor allem die Hightech-Arbeitsplätze in beiden Unternehmen. Hier arbeiten fast ausschließlich hochqualifizierte Naturwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler in sehr komplexen Produktionsabläufen. Beide Unternehmen sind mittlerweile komplett eigenständig tätig und nicht mehr auf Unterstützung angewiesen. Ein weiterer Beweis, so Bürgermeister Böhrnsen, dass sich die gute akademische Ausbildung an den Hochschulen und Universitäten des Landes auch auszahlt.

Technologiepark Bremen

Der Technologiepark Bremen wurde vor 25 Jahren gegründet und hat sich zu einem der führenden Hochtechnologiestandorte Deutschlands entwickelt. Innovative Unternehmen treffen hier auf Spitzenforschung von Universitätsinstitute sowie Institute der Max-Planck-Gesellschaft oder Fraunhofer-Gesellschaft. Auf einer Fläche von rund 170 ha arbeiten im Technologiepark Bremen heute über 12.000 Mitarbeiter in rund 500 Unternehmen, den Forschungseinrichtungen und der Universität.
Rund um die Universität Bremen ist damit ein vielfältiger Branchenmix aus Informations- und Kommunikationstechnik, Luft- und Raumfahrt, Logistik, Werkstoff-, Mikrosystem- und Produktionstechnik sowie Sensor- und Nanotechnologie ein High-Tech-Stadtteil entstanden.