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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Berliner Freiheit wird neu gestaltet

13.07.2000

Wirtschaftsförderungsausschüsse geben 20 Millionen Mark frei

Die Berliner Freiheit in der Neuen Vahr kann modernisiert und umfangreich neugestaltet werden. Entsprechenden Plänen der Senatorin für Bau und Umwelt und des Senators für Wirtschaft und Häfen haben die Wirtschaftsförderungsausschüsse heute ihre Zustimmung gegeben. Bausenatorin Christine Wischer: "Die Berliner Freiheit als Mittelpunkt der Neuen Vahr ist ihrer Bedeutung als Ortszentrum längst nicht mehr ausreichend gerecht geworden. Die jetzt beschlossene Lösung stärkt die Infrastruktur des Stadtteils für die Zukunft. Das Einzelhandelsangebot wird deutlich verbessert, der Wochenmarkt bekommt mehr Möglichkeiten, der Marktplatz wird attraktiver und durch neue Wegebeziehungen besser zu erreichen und die Verkehrsbeziehung werden durch Rück- und Umbau überdimensionierter Straßen klarer. Damit gewinnt die Neue Vahr im Kanon der Stadtteile an Profil, Qualität und Ausstrahlung."


Im Einzelnen:


    1. Der private Anteil:

  • Im Bereich Berliner Freiheit bleiben die Gebäude Sparkasse/GEWOBA, das Woolworth-Gebäude, das gerade modernisierte Gebäude der Post, das Bürgerhaus sowie das Verwaltungsgebäude mit Ärztehaus und Gaststätte weitestgehend unangetastet. Alle übrigen Gebäude werden abgerissen. Die Flächen werden überbaut, so dass mit dem Einkaufszentrum die Laden und Gewerbefläche von derzeit 10.0000 auf 25.0000 qm ausgeweitet wird. Als Magnetbetrieb entsteht ein Warenhaus mit 4.700 Quadratmeter Verkaufsfläche. Ergänzet wird dies durch 50 Einzelläden und einen "Food-Court". Das Einkaufszentrum soll über 700 Parkplätze verfügen, von denen 65 behindertengerecht sind. Für diesen Bereich kalkuliert der private Unternehmer Investitionen in Höhe von 60 Millionen Mark. Mit weiteren Investitionen in Gebäudebestand und Einrichtung der Geschäfte beträgt das private Investitionsvolumen etwa 93 Million Mark.

    Nach erteilter Baugenehmigung ist mit dem Baubeginn im Herbst dieses Jahres mit der Baufertigstellung im Frühjahr 2002 zu rechnen.


    2. Der öffentliche Anteil:

  • Der Karl-Kautsky-Kreisel wird rück- und umgebaut. Dazu bekommt die Karl-Kautsky-Straße eine neue Streckenführung, die Bischoff-Ketteler-Straße und die Otto Suhr Straße werden zum Teil umgebaut.

    Der Marktplatz wird zu einem städtebaulich ansprechenden Ortsmittelpunkt umgestaltet. Mit der Neugestaltung soll auch der attraktive Wochenmarkt in der Berliner Freiheit in seinen Möglichkeiten gestärkt werden. Die Verbindungen im neuen Zentrum werden durch neue Fusswege attraktiviert.

    Die Erreichbarkeit der Berliner Freiheit soll zudem durch eine neue Anschlussstelle Richard-Boljahn-Allee/ Karl-Kautsky-Straße deutlich verbessert werden.

    Insgesamt stehen für die öffentliche Infrastrukturmaßnahmen Mittel von 20.25 Millionen Mark zur Verfügung.

    "Das bremische Sanierungsprogramm mit dem Motto - Sparen und Investieren - kann nur gelingen, wenn private Folgeinvestitionen generiert werden. Das Investitionsprojekt – Modernisierung des Einkaufszentrums Berliner Freiheit – belegt die bestehende private Investitionsbereitschaft", betont Josef Hattig, Senator für Wirtschaft und Häfen.