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Senatskanzlei

Pressemitteilung mit Foto Positive Signale für wirtschaftlichen Aufschwung in Bremen-Nord

20.03.2007

Bürgermeister Böhrnsen empfing Delegierte der Unternehmerinitiative Bremen-Nord

Bürgermeister Jens Böhrnsen hat am Montagnachmittag (19.3.) die Akteure der Unternehmerinitiative Bremen-Nord im Rathaus zu einem Informationsgespräch empfangen. Die Initiative nutze die Gelegenheit, um dem Bremer Bürgermeister die Fortschreibung ihres „Zukunftprogramms 2007/11“ für Bremen-Nord vorzustellen. Das Programm befindet sich derzeit noch in der Entwurfsphase und umfasst acht Projekte. Es berührt Themen wie den Industriepark am Bremer Stahlwerk, ein industrielles Gewerbezentrum auf dem ehemaligen Vulkangelände, die City Vegesack, den Science-Park, den Gesundheitspark Friedehorst, das Kraftwerk Farge sowie das Gewerbegebiet Steindamm. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur Bremen-Nord – insbesondere die der Verkehrsachsen A 270 und B 74 – war ein weiteres Gesprächsthema.

Bürgermeister Böhrnsen sah nach dem Informationsaustausch positive Signale für einen wirtschaftlichen Aufbruch in Bremen-Nord, an dem auch die Unternehmerinitiative ihren Anteil habe. „Hier bestätigt sich, dass eine enge Verknüpfung mit der regionalen Wirtschaft durchaus zu neuen Fähigkeiten, Produkten und letztlich neuen Arbeitsplätzen führen kann. Das ist auch für kleine und mittlere Unternehmen ein wichtiger Standortvorteil. Ich sehe eine gute Perspektive für ein weiteres erfolgreiches Zusammenwirken; und das nicht nur zum Vorteil der Unternehmen, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger in Bremen-Nord“, stellte Bürgermeister Böhrnsen fest.


Bürgermeister Böhrnsen (4. v.l.) mit der Delegation der Unternehmerinitiative Bremen-Nord in der Wandelhalle des Rathauses vor Begin des Gespräches: (v.r.n.l.) Jürgen Oltmann, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Bremen, Friedrich Lürßen, Lürssen Werft, Prof. Dr. Helmut Haller, BAW Institut für regionale Wirtschaftsforschung, Gerhard Lojek, Egerland Car Terminal Bremen, Jürgen Volkens, E.ON-Kraftwerk Farge, Janina Marahrens-Hashagen, H.Marahrens GmbH, Andreas Jacobsen, Hanse Projekt GmbH, Karl-Heinz Fabel, Norddeutsche Steingut.


Die Mitglieder der Unternehmerinitiative betonten in dem Gespräch mit Bürgermeister Böhrnsen insbesondere die große Bedeutung der industriell-gewerblichen Bestandsunternehmen vor allem im Bremer Industriepark, dem industriell geprägten Gewerbegebiet Bremer-Vulkan und auf den ehemaligen BWK-Flächen. Die Sicherung und der Ausbau bestehender Betriebe und Arbeitsplätze müssten oberste Priorität erhalten. Dies sei nach Ansicht der nordbremischen Unternehmen vor allem durch eine deutliche Straffung organisatorischer Strukturen im Bremer Norden zu erreichen. Insgesamt freue man sich über die konstruktive und freundliche Gesprächsatmosphäre. „Wir haben in vielen Punkten übereinstimmende Einschätzungen und Ziele“, hieß es nach dem Gespräch aus dem Kreis der Unternehmer. In den kommenden Wochen werde man nun weitere Gespräche mit der Politik führen, bevor eine Endfassung des aktualisierten Zukunftsprogramms präsentiert werde.


Foto: Susan Apel, Senatspressestelle