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Senatskanzlei

10 Jahre Bremer Nachtwanderer – Damit Jugendliche gut durch die Nacht kommen

Infokampagne und Spende von 100 Wind- und Wetterjacken

21.01.2014

Seit zehn Jahren engagieren sich die Bremer Nachtwanderer für ein besseres soziales Klima im Bremer-Norden, in Huchting und Osterholz, dem Bremer Westen und in der Gemeinde Stuhr. Aus diesem Anlass fand heute (21.01.2014) eine Pressekonferenz im Bremer Rathaus statt. Dabei gaben die Nachtwanderer Rückblicke und Ausblicke zum Jubiläum, stellten eine Werbekampagne mit der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) vor und präsentierten die neuen Nachtwanderer-Jacken.

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Eine Spende macht es möglich: Neue Wind- und Wetterjacken für die Bremer Nachtwanderer

Bürgermeister Jens Böhrnsen ist Schirmherr der Initiative und lobte das ehrenamtliche Engagement der Nachtwanderer. Böhrnsen zeigte sich erfreut über die "positive und begeisternde Entwicklung", die das Projekt in den vergangenen zehn Jahren durchlaufen hat. Die Nachtwanderer seien eine großartige Bereicherung für die Stadt Bremen und würden hoffentlich auch weiterhin "so ansteckend" sein und ihr Wirkungsgebiet weiter vergrößern, so Böhrnsen.

Die Männer und Frauen der Nachtwanderer sind Freitags- und Samstagsnacht unterwegs und setzen sich nach dem Prinzip "hinschauen statt wegschauen" für ein friedlicheres Miteinander im Bremer Nachtleben ein. Sie wollen Ansprechpartner und Ratgeber für Jugendliche sein und so für sichere Nächte für alle Nachtschwärmer sorgen. In kritischen Situationen oder bei Konflikten soll die Präsenz der Nachtwanderer deeskalierend wirken und so Streitigkeiten schlichten.

Von jetzt an sind die Nachtwanderer in rot unterwegs, zum Jubiläum bekamen sie vom Verein "Bremen kommt e.V." 100 "Wind- und Wetterjacken" für die nächtlichen Touren gespendet. Außerdem stellte BSAG-Sprecher Jens-Christian Meyer eine Infokampagne vor, die die Bremerinnen und Bremer in Bussen und Bahnen über die Arbeit der Nachtwanderer informiert. Meyer betonte, dass durch die Anwesenheit der Nachtwanderer eine sehr gute Atmosphäre in den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht und dankte den Ehrenamtlichen im Namen aller BSAG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Foto: Senatspressestelle