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Die Senatorin für Finanzen

Zuwendungsdatenbank "ZEBRA" senkt Arbeitsaufwand und Kosten

10.01.2014

Mit Beginn des Jahres 2014 nutzen alle Senatsressorts die Zuwendungsdatenbank "ZEBRA" (Zuwendungen – Erheben – Bearbeiten - Reporten - Archivieren). In ihr werden alle Zuwendungen an Vereine, Institutionen und Projekte außerhalb der Verwaltung erfasst. In 2012 betrug das Gesamtvolumen rund 285 Millionen Euro für rund 3.300 Anträge. 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten eine spezielle Schulung zur Nutzung der Datenbank. Weitere zehn Nachwuchskräfte werden im Rahmen ihrer Ausbildung einen Schwerpunkt im Bereich Zuwendungsrecht, –vergabe und Kontrolle der Mittelvergabe absolvieren.

"Die neue Datenbank senkt den Arbeitsaufwand und die Kosten," freut sich Finanzsenatorin Karoline Linnert. Jetzt gelten für die komplette Verwaltung standardisierte einheitliche Vorgaben für die Erfassung und Bearbeitung von Zuwendungsanträgen, automatisch wird beispielsweise abgefragt, ob die Mindestlohnvorgabe eingehalten wird. Unbeabsichtigte Mehrfachförderungen können schnell entdeckt werden. In einigen Ressorts mussten bisher aus hunderten von Akten die Daten für den Zuwendungsbericht zusammengetragen werden. Das wird künftig schnell und effektiv am Computer erledigt.

Das Basismodell für die Zuwendungsdatenbank wurde kostenlos aus Nordrhein-Westfalen übernommen. Die Anpassung an die Bremer Anforderungen kostet 570.000 Euro. Gut investiertes Geld: Allein das Wirtschaftsressort spart durch die Zusammenlegung der Datenbanken ZEBRA und FIPS in den nächsten fünf Jahren rund 380.000 Euro.

Als nächster Schritt ist ein Online-Portal geplant, über das künftig Zuwendungsanträge gestellt werden können. Eine weitere Arbeitserleichterung – für Verwaltung und Antragstellende.