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Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau

Pink Night am Freitag: Bremer Roland in Rosa und Stadtführung zum Welt-Mädchentag

Veranstaltungen am 11. Oktober - Erlös für Bildungsprojekt in Sambia

09.10.2013

Der Roland leuchtet in Pink: Zum Welt-Mädchentag am Freitag, 11.Oktober 2013, werden am Abend die Bremische Bürgerschaft, der Roland und die Horner Mühle in Pink erleuchten. Das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland lässt nicht nur in Bremen, sondern in ganz Deutschland bekannte Gebäude und Wahrzeichen in der Farbe der Mädchen erstrahlen, so auch den Hamburger Michel, den Berliner Funkturm, das Schweriner Schloss und viele mehr. Mit dieser einzigartigen Aktion macht Plan International auf die Situation von Mädchen in Entwicklungsländern aufmerksam. Der internationale UN-Tag wurde auf Initiative von Plan ausgerufen, das sich mit seiner Kampagne "Because I am a Girl" weltweit für die Rechte von Mädchen einsetzt, damit diese die gleichen Chancen erhalten wie Jungen.

19:00 Uhr Die Bremische Bürgerschaft und der Bremer Roland erstrahlen in PINK!
Schwungvolle Musik des Bremer Blechbläserensembles,
Begrüßung: Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft,
Ulrike Hauffe, Landesfrauenbeauftragte und Schirmfrau der Aktion

Anschließend Start zur Bremer Stadtführung bei Nacht, alle Teilnehmenden
erhalten passende Leucht-Accessoires.

20:30 Uhr Informationen und Gespräche rund um das Thema Mädchenrechte und
die Arbeit von Plan bei Snacks und Getränken im Foyer der Bürgerschaft

Die Karten für die Stadtführung kosten fünf Euro und sind erhältlich bei der BTZ Bremer Touristik-Zentrale im Kontorhaus, Langenstraße 2-4 / Marktplatz und bei der Buchhandlung Buchstäblich, Lilienthal, Telefon (04298) 69 91 96.

Mit dem Erlös aus der Veranstaltung wird ein Plan-Bildungsprojekt in Sambia unterstützt. Dieses Projekt wird Mädchen zwischen 15 und 24 Jahren helfen, finanziell unabhängig zu werden und ein Leben zu führen, das sie selbst bestimmen können.

"Gerade in Entwicklungsländern haben Mädchen oftmals die schlechtere Startposition als Jungen: Sie besuchen weniger oft die Schule, müssen sehr früh heiraten, Gewalt gehört häufig zu ihrem Leben", so Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe, die Schirmfrau der Pink Night in Bremen ist. "Uns erreichen meist nur die spektakulären Nachrichten wie beispielsweise die von Vergewaltigungen oder der gezielten Abtreibung weiblicher Föten in manchen Regionen. Die alltägliche Not von Mädchen in diesen Ländern erreicht nur wenige. Deshalb finde ich eine aufsehenerregende Aktion wie die Pink Night genau richtig: Hier geht es gerade nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern um ein Erlebnis für die Sinne, das allein schon den Besuch wert ist – der gute und wichtige Zweck dahinter wird sehr viele Menschen erreichen und sensibilisieren. Ich gratuliere der Bremer Plan-Aktionsgruppe, dass es ihr gelungen ist, dieses tolle Event ehrenamtlich auf die Beine zu stellen, und ich danke den Verantwortlichen in Bürgerschaft und Rathaus, dass sie die Pink Night möglich gemacht haben."