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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Gartenstadt Werdersee – Deputation beschließt Aufstellung eines Bebauungsplans

Bausenator: Wichtiger Teil der Bremer Wohnungsbauoffensive

30.09.2013

Über 400 Wohneinheiten sollen in der zukünftigen Gartenstadt am Werdersee in den nächsten Jahren entstehen. Die Baudeputation hat heute (30.09.2013) die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans beschlossen. "Das neue Wohngebiet liegt in reizvoller Umgebung und gleichzeitig innenstadtnah. Die Gartenstadt Werdersee wird ein sehr attraktiver Wohnstandort mit einem gemischten Angebot für alle Bevölkerungsschichten werden. Sie ist ein wichtiger Teil der Bremer Wohnungsbauoffensive", so Bausenator Joachim Lohse. Hier soll Wohnraum für Haushalte mit kleinem und mittleren Einkommen und auch Angebote für Besserverdienende geschaffen werden. Städtische Einfamilienhäuser werden mit einem angemessenen Anteil an kostengünstigen, flächensparenden Geschosswohnungen kombiniert.

Die Gartenstadt Werdersee wird auf einem Gelände von 17,4 Hektar neben dem Friedhof Huckelriede geplant werden. Sie gehört zu den 30 Flächen, die im Rahmen der Bremer Wohnungsbauoffensive 2012 als vorrangig zu entwickelnde Wohnbauflächen vorgestellt wurden. Der größte Teil des Plangebietes liegt im Ortsteil Huckelriede, ein geringer Anteil im Ortsteil Habenhausen. Hier soll ein grüner Wohnstandort entstehen, der mit einer hohen städtebaulichen, architektonischen und freiraumplanerischen Qualität die Anforderung an einen nachhaltigen Städtebau erfüllt.

Zur Vorbereitung des Bebauungsplanverfahrens wird der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr in Kooperation mit einem privaten Projektträger ein Gutachterverfahren mit mehreren Städtebau- und Landschaftsplanungsbüros durchführen. Das so erarbeitete städtebauliche Leitbild legt dann die Grundlage für den Bebauungsplan und die weitere Entwicklung des Projektes.

Für die öffentlichen Räume und die Grünflächen wird ein Konzept entwickelt, dass die besondere landschaftliche Umgebung berücksichtigt. Die Siedlungs- und Nutzungsstruktur und ein zukunftsfähiges Energieversorgungs- und Mobilitätskonzept sollen die Umweltauswirkungen reduzieren. Auf einem Hektar Bruttobauland werden 25 bis 30 Wohneinheiten Platz finden. Dieses entspricht in etwa einer Gesamtzahl von 430 bis 550 Wohneinheiten.