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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Vereinbarung zum Science Center getroffen

25.06.2013

Die Planungen für den Bau eines Science Centers konkretisieren sich. Das Science Center bei der Jacobs University soll als private Investition entstehen und den Impuls für die Entwicklung eines Science- und Technologieparks in Bremen Nord setzen.
Bei einem Treffen am 21. Juni 2013 verständigten sich das Wirtschaftsressort, der vorgesehene private Projektentwickler und Investor, die holländische Zernike Group, sowie die Jacobs Universität auf folgendes weiteres Verfahren: Bis zum 31. Juli 2013 werden die Zernike Group und die Jacobs Universität einen Mietvertrag über 50% der Fläche des ersten Gebäudes des zu erbauenden Science Center abschließen. Desweiteren werden sich die Jacobs Universität und die Zernike Group über das Verfahren der gemeinsamen Vermarktung der Büro- und Laborflächen verständigen. In Anschluss daran wird die Zernike Group einen Kaufvertrag über das Grundstück mit der WFB abschließen und sicherstellen, dass innerhalb von zwei Monaten nach Beauftragung des Generalunternehmers ein Bauantrag gestellt werden kann. Der Kaufvertrag über das Grundstück wird unter den Vorbehalt der Genehmigung des Bauantrages gestellt. Bremen sichert eine zügige Bearbeitung zu. Ziel aller Beteiligten ist es, einen Baubeginn im Frühjahr 2014 zu erreichen.

In das geplante erste Gebäude sollen schwerpunktmäßig technologieorientierte Unternehmen bzw. Unternehmen mit Wissenschaftsbezug einziehen, die die Standortvorteile in unmittelbarer Nachbarschaft der international ausgerichteten Privatuni nützen wollen. Von Seiten Zernike wird hervorgehoben, dass hierzu erfolgversprechende Gespräche mit internationalen Interessenten geführt worden sind. Bremen wird die Zernike Group und die Jacobs Universität bei der Vermarktung des Science Centers unterstützen. So wird das Projekt auf der Expo Real in München Anfang Oktober 2013 gemeinsam präsentiert. Eine Unterstützung bei der Vermarktung des anspruchsvollen Standortes seitens Bremen würde seitens des Investors sehr begrüßt werden. Seitens Bremens wurde hervorgehoben, dass der Realisierung eines wissenschaftsorientierten Gewerbegebietes an der Jacobs University eine zentrale Bedeutung bei der weiteren Entwicklung in Grohn beigemessen werde. Dieser Erwartung müsse der Investor innerhalb der jetzt festgelegten Zeiträume gerecht werden.