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Die Senatorin für Kinder und Bildung | Senatskanzlei

"Verlässlichkeit und Transparenz"

24.04.2013

Verlässlichkeit und Transparenz gehören zu den zentralen Voraussetzungen für die Arbeit der Schulen. Darin waren sich Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt heute (24.04) mit dem Vorstand der "Schulleitungsvereinigung Bremen e.V." nach einem Gespräch im Rathaus einig. Eingeladen hatte der Bürgermeister, um die Ergebnisse der Eckwerteberatungen zu erläutern, in Fortsetzung seiner Gespräche im September 2012 im Vorfeld der Haushaltsberatungen. Diese Gespräche sollen auch künftig fortgesetzt werden.

Bürgermeister Jens Böhrnsen, Senatorin Prof. Dr. Quante-Brandt und Staatsrat Gerd-Rüdiger Kück trafen sich mit dem Vorstand der Schulleitervereinigung (Claudia Neumann, Helmuth Schnitger, Petra Perplies-Voet und Heinrich Schmidt-Uenzen) im Bürgermeisterbüro, JPG, 119.1 KB
Bürgermeister Jens Böhrnsen, Senatorin Prof. Dr. Quante-Brandt und Staatsrat Gerd-Rüdiger Kück trafen sich mit dem Vorstand der Schulleitervereinigung (Claudia Neumann, Helmuth Schnitger, Petra Perplies-Voet und Heinrich Schmidt-Uenzen) im Bürgermeisterbüro

Die umfassende Schulstrukturreform, die Umsetzung der Inklusion sowie der Ausbau des ganztägigen Lernens sind mit klaren Kenngrößen (Parametern) unterlegt. Die Zuweisungen an Lehrer- und Lehrerinnenstunden für die Schulen haben sich – da waren sich die Gesprächsbeteiligten einig - an diesen Parametern zu orientieren, weil sie an den Schulen auch dringend benötigt werden.

Bürgermeister Böhrnsen erklärte: "Wir werden für die Haushaltsjahre 2014 und 2015 in erheblichem Umfang mehr Stellen für die Schulen zur Verfügung stellen. Dafür stehen jedes Jahr zusätzlich 7,5 Mio. € bereit. Damit können jetzt die Schulen insgesamt entsprechend ihrem rechnerischen Bedarf mit Lehrer- und Lehrerinnenstellen ausgestattet werden."

Die Schulleiterinnen und Schulleiter begrüßten dieses Ziel. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt muss auch gewährleistet werden, dass die zusätzlichen Kolleginnen und Kollegen zum neuen Schuljahr zur Verfügung stehen", betonte die Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung, Petra Perplies-Voet, "dies ist uns heute zugesichert worden." In diesem Zusammenhang sicherte die Senatorin für Bildung und Wissenschaft der Schulleitungsvereinigung zu, die geschlossene Vereinbarung über eine transparente Leitungszeitzuweisung für die Schulen in einem ersten Schritt mit Beginn des Schuljahres 2013/14 umzusetzen.

Die Bildungssenatorin verwies darauf, dass in diesem Jahr ein klarer Zeitplan für die Einstellungen vorliegt: "Die Schulen benötigen Klarheit darüber, wie viele Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden können und wann die Einstellungen und Zuweisungen erfolgen."

Die Schulen, so Senatorin Quante-Brandt, bekommen über eine entsprechende Plattform transparente Informationen über die Ausstattungen aller Schulen. Quante-Brandt: "Ich habe veranlasst, dass diese Informationen schon jetzt für alle einsehbar im Intranet stehen. Wir wollen Klarheit und Offenheit."

"Diese Transparenz der Informationen über die Ausstattungen der jeweiligen Schulen, ermöglicht es, sich miteinander zu vergleichen und Vertrauen in den Zuweisungsprozess herzustellen. Auch dies entspricht unseren Forderungen," erklärte Petra Perplies-Voet.

Im Gespräch im September mit dem Bürgermeister hatten die Schulleiterinnen und Schulleiter zudem bemängelt, dass der Vertretungspool für langfristig Erkrankte ungenügend ausgestattet sei. Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt begrüßte, dass auch der Vertretungspool mit einer Mio. Euro an Finanzmitteln aufgestockt werde. "Wir wollen damit einen Beitrag leisten, den Unterrichtsausfall zu reduzieren", so Quante-Brandt.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter begrüßten auch, dass das vom Bildungsressort entwickelte Konzept im Bereich der Beschulung von verhaltensauffälligen Schülern zum neuen Schuljahr umgesetzt werden kann. Die zusätzliche Bereitstellung von entsprechendem Personal ist sichergestellt. "Wir haben gesagt, dass wir dafür 20 zusätzliche Stellen benötigen, und die haben wir auch durchgesetzt", so Böhrnsen abschließend.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter sprachen auch die aktuelle Debatte um die Übernahme der Ergebnisse der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für die Beamtinnen und Beamten an und forderten diese. Bürgermeister Böhrnsen erläuterte noch einmal die Pläne des Senats, die eine sozial gestaffelte, zeitlich verschobene Übernahme vorsehen.

Foto: Senatspressestelle