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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Informationsveranstaltung zur Straßenraumplanung im Schweizer Viertel – Mitmachen erwünscht

Pläne für ‚shared-space’ in Osterholz werden gemeinsam entwickelt

23.11.2012

Mit der Umgestaltung der St.-Gotthard-Straße und der Tessiner Straße in Osterholz ist die Einrichtung eines ‚shared-space’ geplant. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger mitreden und ihre Kenntnisse, Wünsche und Erwartungen in den Planungsprozess einbringen.

Die Leiterin des Amtes für Straßen und Verkehr, Brigitte Pieper, stellt

am Montag, 26. November 2012, 18.00 Uhr,
in der Aula der Gesamtschule Ost,
Walliser Straße 125, 28325 Bremen,

das Planungs- und Beteiligungsverfahren vor.

Zu dieser Veranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Was ist „shared-space“? Es geht dabei um die Idee, vom Verkehr dominierten öffentlichen Straßenraum lebenswerter und sicherer zu gestalten. Charakteristisch ist dabei der Grundgedanke, durch gezielte Straßenraumgestaltung zu erreichen, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr rücksichtvoller verhalten. So soll darauf verzichtet werden können, einzelne Verkehrsarten, beispielsweise der Autoverkehr, zu bevorrechtigen. Das Ziel dieses Verkehrsmodells, das ohne Verkehrsschilder und Ampelanlagen auskommt, ist die Gleichberechtigung aller Verkehrsarten.

Die Pläne für eine solche Gemeinschaftsstraße in Osterholz werden in einem Beteiligungsverfahren erarbeitet, damit die Anwohnerinnen und Anwohner ihre täglichen Erfahrungen im Straßenverkehr vor Ort einbringen und ihre Erwartungen an einen shared-space äußern können.

Auf der Veranstaltung wird über den aktuellen Stand der Planungen des Zentrums Osterholz berichtet und der Ablauf der Beteiligung erläutert. Wer an den Planungen mitwirken möchte, kann sich auf dieser Veranstaltung für die Anfang kommenden Jahres stattfindenden Planungswerkstätten anmelden. Die moderierten Planungswerkstätten finden von Januar bis Mai 2013 statt und dienen dazu, die bisherigen Planungen weiterzuentwickeln und Details auszuarbeiten. Bis zum Sommer nächsten Jahres sollen erste Zwischenergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.

Der gesamte Planungs- und Beteiligungsprozess wird von Spezialisten aus unterschiedlichen Fachrichtungen begleitet: Moderatoren, ein Auditor für Verkehrssicherheit, ein fachlicher Beirat und Fachleute für straßenverkehrsbehördliche- und straßenverkehrstechnische Angelegenheiten unterstützen die Arbeitsgruppe bei den Planungen.