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Der Senator für Inneres

Wie zufrieden sind die Bremerinnen und Bremen mit der Lebensqualität in ihrer Stadt?

Das Statistische Landesamt Bremen teilt mit:

23.11.2012

Am kommenden Montag, 26. November, beginnt in der Stadt Bremen eine telefonische Bürgerbefragung zum Thema "Lebensqualität in Städten". 500 repräsentativ ausgewählte Haushalte erhalten dann einen Anruf vom IFAK-Institut für Sozial- und Marktforschung in Taunusstein.

Anlass ist die europaweite Befragung zur Lebensqualität im Rahmen des „Urban Audit“ Projektes (www.urbanaudit.org), mit dem die Europäische Kommission Grundlageninformation über die Lebensbedingungen in europäischen Städten erheben will. Die Stadt Bremen und 19 weitere deutsche Städte, die nicht im Rahmen der Urban-Audit-Befragung erfasst werden, schließen sich auf eigene Initiative der Befragung an.

Die Befragung besteht aus drei Teilen: Schwerpunkt ist die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit städtischen Lebensbedingungen und verschiedenen Infrastrukturangeboten in ihrer Stadt. In zwei Zusatzmodulen werden Fragen zu den Themen "Inklusion" und "Aktives Altern" gestellt.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Gleichwohl bittet das Statistische Landesamt Bremen die mittels repräsentativer Zufallsverfahren ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, den Interviewern des durchführenden Instituts IFAK telefonisch Auskunft zu geben. Nur bei einer großen Zahl von Interviews sind aussagekräftige Ergebnisse zu gewinnen. Der Datenschutz ist in allen Phasen der Erhebung und der Datenauswertung gewährleistet. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Das durchführende Institut stellt auf seinen Internetseiten einige Informationen für Befragte zur Verfügung.

Die Stadt Bremen hat sich bereits im Jahr 2006 an dieser Bürgerbefragung beteiligt. Die Ergebnisse sind in einer gemeinsamen und einer bremischen Veröffentlichung nachzulesen. Beide Veröffentlichungen sind kostenlos als pdf-Datei über das Statistische Landesamt Bremen zu beziehen. Da in diesem Jahr die Fragen zur Lebensqualität gleich oder ähnlich formuliert sind, ist somit auch ein Zeitvergleich möglich.

Ende Januar 2013 wird die Erhebung in allen Städten abgeschlossen sein. Die Befragung in Bremen wird durch die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen unterstützt. Danach erfolgt im Statistischen Landesamt Bremen die Auswertung der bremischen Daten. Die Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2013 veröffentlicht.

Hinweis:
Weitere Auskünfte erteilt Barbara Rösel, Telefon: (0421) 361 2642, barbara.roesel@statistik.bremen.de