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Die Senatorin für Finanzen

Zehn Jahre Städtebündnis: „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“

Veranstaltung auf dem Markplatz mit Bürgermeisterin Karoline Linnert und Bürgerschaftspräsident Christian Weber

19.11.2012

Am kommenden Mittwoch, 21. November 2012 um 13 Uhr findet eine Veranstaltung der Bremischen Bürgerschaft in Zusammenarbeit mit Amnesty International gegen die Todesstrafe auf dem Bremer Marktplatz statt. Das Bündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“, das Bremen seit 2008 unterstützt, wird wie in den vergangenen Jahren ein sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe setzen. Unterstützt werden sie dabei von Bremens Senatorin für Finanzen, Bürgermeisterin Karoline Linnert und dem Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber. Außerdem spricht Erhard Mische von Amnesty International Bremen. Dazu wirken eine Schülergruppe des Ökumenischen Gymnasiums und die Stelzensippe aus Huchting mit.

Das Städtebündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ wurde 2002 von der italienischen Gemeinschaft Sant Egidio, Toskana, ins Leben gerufen. Inzwischen haben sich weltweit über 1600 Städte und Kommunen in 87 Ländern, darunter 67 Hauptstädte diesem Bündnis angeschlossen. In Deutschland sind mittlerweile mehr als 140 Städte beigetreten. Die Bürgerschaft hat 2009 einstimmig beschlossen, diesem Bündnis weiter anzugehören.

Nach wie vor halten 58 Staaten an der Todesstrafe fest, in Europa nur noch Belarus. Die UNO-Vollversammlung, der 193 Staaten angehören, plant für Ende 2012 die vierte Verabschiedung einer Resolution für einen globalen Hinrichtungsstopp.
Die Todesstrafe widerspricht den Menschenrechten. Kein Staat hat das Recht, das Leben eines Menschen auszulöschen.
Am kommenden Mittwoch soll dies auf dem Marktplatz mit Kerzen zum Ausdruck gebracht werden.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.