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Senatskanzlei

„Mobilität junger Menschen in Europa“

16.11.2012
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Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, lädt ein zu einer Diskussion über die Mobilität junger Menschen in Europa in den EuropaPunktBremen am:

Dienstag, 20. November 2012, 19.00 bis 21.00 Uhr
im EuropaPunktBremen, Am Markt 20, 28195 Bremen

Es diskutieren folgende Expertinnen und Politikerinnen aus Brüssel und Bremen:
Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa
Ulrike Hiller, MdBB
Horst Frehe, Staatsrat bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen
Ulrike Wisser, Jugend für Europa, Servicestelle für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
Dr. Werner Müller, Geschäftsführer Transfer e.V., Forscher-Praktiker-Dialog Internationale Jugendarbeit
Sabine Thoben-Bergmann, Junge Stadt gGmbH, JFH Oslebshausen

Hintergrund:
In Zeiten eines Zusammenwachsens Europas erhalten europäische Mobilität und die damit erworbenen Kompetenzen für junge Menschen eine immer größere Bedeutung: Eine ständig steigende Zahl junger Menschen absolviert einen Teil ihrer schulischen/beruflichen Bildung im Ausland, sei es in Form eines Schüleraustauschs, eines Auslandssemesters oder der Teilnahme am Europäischen Freiwilligenjahr. Dies gilt allerdings nicht für alle Jugendlichen. Art und Umfang sind zwischen verschiedenen Gruppen junger Menschen sehr unterschiedlich verteilt. Noch immer ist es z. B. so, dass der Grad der Mobilität mit niedrigerem Bildungsniveau deutlich absinkt.

In der Strategie Europa 2020 und insbesondere in der Leitinitiative „Jugend in Bewegung“ sowie in der Europäischen Jugendstrategie wird der Mobilität aller junger Menschen ein großer Stellenwert eingeräumt.
EURES – das Netz der Arbeitsverwaltungen der Mitgliedstaaten – unterstützt junge Menschen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in einem anderen Mitgliedstaat.

In Bremen hat die internationale Jugendarbeit eine lange Tradition. Aktuell beteiligt sich Bremen u.a. an der JiVE-Teilinitiative „Kommune goes International“ mit einem speziellen Fokus auf Jugendliche mit Migrationshintergrund und benachteiligte Jugendliche. Ziel ist es, internationale Jugendarbeit stärker auf der kommunalen Ebene zu verankern.

Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Aspekte der Mobilität junger Menschen widmet sich die Veranstaltung folgenden Fragen:

  • Wie kann die Mobilität junger Menschen gesteigert werden?
  • Wie kann die Jugendarbeit im Stadtteil unterstützend wirken?
  • Welche Funktion haben hierbei die Fachkräfte der Jugendarbeit?
  • Welche Unterstützungen können aus Europa gegeben werden?
  • Wie können die erlangten nichtformalen und informellen Lernerfahrungen anerkannt werden?

Weitere Infos: http://tinyurl.com/d4gu4bv