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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Senator Günthner: Bremische Häfen überzeugen mit überdurchschnittlich hohen Zuwächsen bei Gesamtumschlag, Containern und Automobilen

14.11.2012

„In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 haben die bremischen Häfen einen überzeugenden Auftritt hingelegt“, sagte Bremens Wirtschafts- und Hafensenator Martin Günthner am Mittwoch (14. November 2012), als er aktuelle Umschlagszahlen vorlegte. Er freute sich vor allem darüber, dass der Containerumschlag in Bremerhaven – im Gegensatz zu anderen europäischen Häfen – gegenüber den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 um 6,2 Prozent zugelegt hat (ein Anstieg von 4.468.450 auf 4.744.957 Millionen TEU).

Dass sich die bremischen Häfen in der Krise behaupten und wichtigen Mitbewerbern Marktanteile abnehmen können, zeigt auch der Blick auf die Entwicklung des Gesamtumschlags. In Bremen und Bremerhaven gingen von Januar bis September 2012 insgesamt 64,8 Millionen Tonnen Seegüter über den Kajenrand. Das waren 7,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2011, als 60,4 Millionen Tonnen registriert worden waren. Der Empfang von Seegütern stieg von 31,0 auf 32,6 Millionen Tonnen (plus 5,3 Prozent), der Versand von 29,4 auf 32,2 Millionen Tonnen (plus 9,5 Prozent).

In Bremerhaven erhöhte sich der Gesamtumschlag in den ersten drei Quartalen des Jahres 2012 von 50,7 auf 54,7 Millionen Tonnen (plus 7,9 Prozent). Bremen-Stadt brachte es gleichzeitig auf ein Wachstum von 4,6 Prozent. Dort wurden von Januar bis September 2012 insgesamt 10,1 Millionen Tonnen umgeschlagen (nach 9,7 Millionen Tonnen im Vergleichszeitraum des Jahres 2011).

Wie Günthner hervorhob, bleibt die Containerlogistik der mengenmäßig wichtigste Wachstumsträger in den bremischen Häfen. In jedem der ersten sieben Monate des Jahres 2012 lag der Umschlag der genormten Transportbehälter in Bremerhaven über der 500.000-TEU-Marke, im August und September mit jeweils 499.000 TEU nur knapp darunter. „Europas viertgrößter Containerhafen präsentiert sich weiterhin in Bestform“, sagte der Senator. Er schloss aber nicht aus, dass sich die angespannte wirtschaftliche Lage in Europa und anderen Teilen der Welt in den kommenden Monaten stärker auf die bremischen Häfen auswirken wird.

Auch der Umschlag von Fahrzeugen fiel in Bremerhaven in den ersten drei Quartalen des Jahres 2012 erfreulich aus. Ihre Zahl stieg von 1.478.029 auf 1.634.221 Millionen Einheiten, ein Plus von 10,6 Prozent.

In Bremen-Stadt gab es deutliche Zuwächse beim Umschlag von Kohle und Koks (von 1,18 auf 1,32 Millionen Tonnen, ein Plus von 12,6 Prozent). Gleichzeitig legte der Empfang von Erzen in der Hansestadt um 9,2 Prozent zu (von 2,95 auf 3,22 Millionen Tonnen). Der Umschlag im Bereich Getreide/Futtermittel stieg von 0,66 auf 0,81 Millionen Tonnen (plus 22,7 Prozent). Dagegen war bei Waldprodukten (0,40 nach 0,43 Millionen Tonnen) ein Rückgang von 6,6 Prozent zu verzeichnen.