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Senatskanzlei

Finanzmarktregulierung – quo vadis?

Am 10. September 2012 in der Bremer Landesvertretung in Berlin

27.08.2012

Experten aus Praxis, Wissenschaft und Politik diskutieren am 10. September 2012 über die nötigen Schritte für eine echte und umfassende Reform des Finanzsystems. Der Titel für interessante Veranstaltung in der Bremer Landesvertretung in Berlin lautet „Finanzmarktregulierung – quo vadis ?“

2012 heißt Krise im Dauerzustand. Was als Banken- und Finanzkrise begann und in eine Wirtschaftskrise mit enormen Verwerfungen mündete, hält mittlerweile auch als Staatsschuldenkrise die Welt in Atem. Entwarnung? Nicht in Sicht!

Doch was sind die Konsequenzen? Über das „Ob“ einer weltweiten Regulierung der Finanzmärkte besteht kein Zweifel. Über die Details wird dennoch lebhaft gestritten. Ist das „level-playing-field“ der richtige Ansatz oder droht Überregulierung auf Kosten der Sparkassen und Kommunen? Brauchen wir den verbrauchergerechten Markt oder den marktkonformen Verbraucher? Schattenbanken regulieren oder ganz verbieten? Nachhaltige Investments, ein Trennbankensystem oder die Finanztransaktionssteuer – viele Vorschläge liegen auf dem Tisch.

Einladung zur Diskussionsveranstaltung am Montag, 10. September 2012 von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr. Landesvertretung Bremen | Hiroshimastraße 24 | 10785 Berlin.

Der Eintritt ist frei.

Auf dem Podium diskutieren:

- Dr. Carsten Sieling MdB, Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages
- Dirk Müller, Börsenexperte, Geschäftsführer Finanzethos GmbH;
- Prof. Dr. Dorothea Schäfer, Forschungsdirektorin Finanzmärkte am DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
- Peter Knitsch, Staatssekretär a.D., Leiter der Abteilung Verbraucherschutz im Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Anmeldung für interessierte Gäste sind erforderlich und möglich unter: veranstaltungen@lvhb.bremen.de