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Der Senator für Finanzen

"Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist beeindruckend"

Bürgermeisterin Linnert begeistert über Vielfalt des Waller Stadtteilfestes

09.07.2012

Die Mischung machts – der Erfolg des Waller Stadtteilfestes fußt auf dem bunten Mix von Vereinen und Institutionen, die ihre Angebote präsentieren, dem bunten Showprogramm und dem privaten Flohmarkt. Zum 30. Mal feierten die Waller am Wochenende ihr Stadtteilfest und Bürgermeisterin Karoline Linnert überzeugte sich beim Bummel entlang der zahlreichen Stände von der bunten Vielfalt des Stadtteils. Ihr Kommentar: „Walle ist ein lebendiger, gut vernetzter Stadtteil. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das hier deutlich wird, ist beeindruckend.“

Cecilie Eckler-von Gleich vom Brodelpott begleitete die Bürgermeisterin beim Rundgang über das Festgelände. Wie das Stadtteilfest feierte der Brodelpott 2012 sein 30-jähriges Bestehen. Karoline Linnert lobte, dass durch die langjährige Arbeit des Vereins die interessante Waller Geschichte besonders gut dokumentiert ist. Auch am Stand des Hafenmuseum gab es Informationen über den geschichtsträchtigen Stadtteil und ganz nebenbei lernte die Bürgermeisterin dank fachkundiger Anleitung noch, wie man einen Kreuzknoten macht.

Bürgermeisterin Linnert (Mitte) im Gespräch mit
Bürgermeisterin Linnert (Mitte) im Gespräch mit "Bienenkönig" Heiner Lenz und Cecilie Eckler-von Gleich

Im Gespräch mit Irmgard Bischoff, Leiterin des Stiftungsdorfs Walle, war sich die Bürgermeisterin einig, dass es positiv ist, wenn ältere Menschen betreute Wohnangebote in ihrem Stadtteil vorfinden. „Die Orientierung wird erleichtert, das bekannte Umfeld bleibt erhalten.“ Am Stand von „Bienenkönig“ Heiner Lenz erfuhr Karoline Linnert nicht nur einiges über die Honigherstellung, sondern auch über ein neues Projekt in den ehemaligen Räumen des Kinos 46: Ab November soll dort jeden Freitag ein Kulturprogramm über die Bühne gehen. Auf die spontane Einladung zur ersten Vorstellung versprach die Bürgermeisterin: „Wenn es in meinen Terminkalender passt, bin ich dabei.“

Am Stand des Vereins Quirl war Konzentration gefordert. Karoline Linnert probierte das neue Memoryspiel aus, bei dem keine gleichen, sondern von Gestaltung oder Inhalt her passende Paare gesucht werden müssen. „Ganz schön knifflig,“ so der Kommentar der Bürgermeisterin, die sichtlich beeindruckt von der Kreativität der Macherinnen war. Junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren, die bei Quirl einen Kursus zur Berufsorientierung absolvieren, haben sich das Spiel ausgedacht und mit viel Phantasie umgesetzt.

Karoline Linnert probiert das neue Memoryspiel aus, JPG, 92.0 KB
Karoline Linnert probiert das neue Memoryspiel aus

Gut, dass die Bürgermeisterin viel Zeit eingeplant hatte für den Bummel über das Stadtteilfest. Sie informierte sich über die Ideen des Vereins „Waller Mitte“, der den freien Platz im Zentrum des Stadtteils erhalten wollen, sprach mit den Organisatoren des Kaisenhaus-Museums und mit den Aktivisten des Sportgartens über Pläne für eine neue Anlage in der Überseestadt.

Das Stadtteilfest wird die Bürgermeisterin noch lang in guter Erinnerung bleiben: Ihre Parzelle schmückt jetzt ein Beistelltisch mit Mosaikmuster, den sie Schülern der Allgemeinen Berufsschule abkaufte. Schulleiter Frank Grönegreß informierte Karoline Linnert über die Arbeit der Schule und wofür der Erlös der Standeinnahmen gedacht ist: „Das Geld ist für das Abschlussfest der Schüler!“

Fotos: Pressereferat, Senatorin für Finanzen