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Der Senator für Inneres

Außenhandel mit Griechenland fällt drastisch zurück

14.06.2012

Die Ausfuhren Bremens nach Griechenland sind im ersten Quartal 2012 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum erheblich zurückgegangen. So wurden zwischen Januar und März 2012 bremische Exporte nur noch mit einem Gesamtwert gut 4,5 Millionen Euro nach Griechenland geliefert. Im Vorjahr waren dies noch Waren mit einem Gesamtwert von knapp 6,8 Millionen Euro, die von Bremen per Schiff, Bahn, LKW und Flugzeug nach Griechenland transportiert wurden.

Die größte Position im Export im ersten Quartal 2011 waren Papier und Pappe mit einem Gesamtwert von knapp 1,6 Millionen Euro (+23,2 Prozent). Diese Warenart ist in den ersten Monaten dieses Jahres fast vollständig fortgefallen. Bei den Fahrzeugen und Fahrgestellen ergab sich ein Rückgang um mehr als 40 Prozent. In diesem Jahr wurden hiervon nur noch Waren in einem Gesamtwert von 642 000 Euro exportiert. Einen starken Rückgang ergab sich ebenfalls bei den Exporten von Fischen und Krebstieren einschließlich der Zubereitungen. Belief sich der Gesamtwert zwischen Januar bis März 2011 noch auf knapp 900 000 Euro waren es in diesem Jahr nur noch gut 500 000 Euro (-41,8 Prozent).

Ein Zuwachs ergab sich dagegen bei den Ausfuhren mit Kaffee. Der Gesamtwert stieg um 35,4 Prozent auf mehr als 900 000 Euro.

Die Importe über alle Grenzstellen aus Griechenland in das Land Bremen haben sich im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent auf zusammen knapp 5 Millionen Euro erhöht. Dabei waren Halbzeuge aus Aluminium das wichtigste Gut mit einem Gesamtwert von mehr als 1,4 Millionen Euro. Hier ergab sich allerdings ein Rückgang um 9,6 Prozent. Einen neuen Markt stellten die Importe der Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung dar. Diese Waren stellten mit mehr als 1,1 Millionen Euro neben den Halbzeugen die zweitwichtigste Position dar.

Hinweis:
Weitere Auskünfte erteilt Wolfgang Kobbe, Telefon: (0421) 361 2255, E-Mail: wolfgang.kobbe@statistik.bremen.de