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Senatskanzlei

Rund 300 Gäste beim Neujahrsempfang der Bundeswehr im Bremer Rathaus

01.02.2012

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs des Landeskommando Bremen, der in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal in Folge im Rathaus ausgerichtet wurde, standen alle Teilnehmer auf, während das Holzbläserquintett des Marinemusikkorps Wilhelmshaven die Nationalhymne spielte. Und auch der an diesem Vormittag einzige anwesende Hund lauschte der Musik stehend. Denn „Mokka“, ein Labrador-Rüde und Blindenführhund, begleitete seine Besitzerin zu dem Neujahrsempfang in der Oberen Rathaushalle.
Sie gehörten zusammen mit Bürgermeister Jens Böhrnsen zu den rund 300 Gästen, die Oberst Dietmar Oberst Werstler als Leiter des Landeskommandos Bremen eingeladen hatte. Gekommen waren hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Bürgermeister Böhrnsen spricht zu den Gästen des letzten Neujahrempfangs im Bremer Rathaus in diesem Jahr
Bürgermeister Böhrnsen spricht zu den Gästen des letzten Neujahrempfangs im Bremer Rathaus in diesem Jahr

In seiner Begrüßung ging Oberst Werstler unter anderem auf die Auswirkungen der seit Oktober 2011 eingeleiteten „historische Bundeswehrreform“ ein. Für ihn sei es zunächst natürlich wichtig, dass das Landeskommando auch nach der Strukturreform in Bremen erhalten geblieben ist. Jetzt wolle man sich als Bundeswehr verstärkt als interessanter, fordernder aber auch fördernder Arbeitgeber in der Region präsentieren. Das Landeskommando werde seine Unterstützung und Beratung in Bremen bei der zivil-militärischen Zusammenarbeit weiterhin zur Verfügung stellen. Das gelte insbesondere beim Katastrophenschutz im Zusammenspiel mit Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und den Rettungsdiensten. Zudem wolle man ab diesem Jahr mehr noch als früher in Gesellschaft und Öffentlichkeit präsent sein.

Bürgermeister Böhrnsen begrüßte ebenfalls die Gäste im Rathaus und damit „im Zentrum der Stadt“. Das sei ein gutes Zeichen, denn die Bundeswehr gehöre für ihn als Institution „in die Mitte der Gesellschaft“. Deshalb dankte Böhrnsen den Soldatinnen und Soldaten sowie den zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundeswehr „für Ihren Dienst an und in der Gesellschaft“.
Der Neujahrsempfang der Bundeswehr in Bremen dürfe auch gerne weitere 15 Jahre im Rathaus ausgerichtet werden – insbesondere nachdem nun gesichert sei, dass das Landeskommando in der Scharnhorst Kaserne in Bremen und die Marine Operationsschule in Bremerhaven erhalten bleiben. Für die Zukunft äußerte der Bremer Bürgermeister noch den Wunsch, dass es für die bald außer Dienst gehende Fregatte „Bremen“ möglichst bald ein Nachfolgeschiff mit diesem Namen gäbe. Darum habe er auch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière in einem Brief gebeten.

Foto: Senatspressestelle