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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Ohne Ehrenamt fehlt etwas: Empfang im Rathaus

Achtung Redaktionen: Jetzt mit Fotos von der Veranstaltung

07.12.2011

Sozialsenatorin Anja Stahmann und Innensenator Ulrich Mäurer würdigen bürgerschaftliches Engagement anlässlich des Tag des Ehrenamts

Rund 250 Ehrenamtliche hatte Sozialsenatorin Anja Stahmann am Dienstagabend (6.12.2011) in die Obere Rathaushalle eingeladen, um mit einem festlichen Akt freiwilliges Engagement zu würdigen. Anwesend waren Ehrenamtliche vor allem aus dem sozialen und Sportbereich, aber auch Freiwillige aus den Bereichen Katastrophenschutz, Kriminalprävention und Feuerwehr. Anlass war der Internationale Tag des Ehrenamtes am Montag, der zurückgeht auf einen Beschluss der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1985. Der Gedenk- und Aktionstag wird begangen, um ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft anzuerkennen und zu fördern.

Senatorin  Anja Stahmann bei ihrer Begrüßungsansprache, JPG, 116.9 KB
Senatorin Anja Stahmann bei ihrer Begrüßungsansprache

„Am heutigen Tag erfahren bürgerschaftlich Engagierte besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann. „Die lebendige Zivilgesellschaft lebt von ihrem täglichen Einsatz. Wir wollen heute mit diesem kleinen Empfang die Kreativität und die Eigeninitiative würdigen.“

Innen- und Sportsenator Ulrich Mäurer betonte: „Gemeinden und Städte leben von den Aktivitäten ihrer Bürgerinnen und Bürger. Die zahlreichen Vereine, Verbände, Initiativen und auch die Kirchengemeinden sind Orte des Bürgerengagements, von denen unsere Demokratie lebt.“

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Anja Stahmann dankte allen Bürgerinnen und Bürgern von Herzen, die sich in Bremen und Bremerhaven ehrenamtlich engagieren. „Wir brauchen die Ehrenamtlichen“, sagte sie. Als Dank biete Bremen unter anderem die Ehrenamtskarte, mit der Vergünstigungen für viele Einrichtungen in Bremen und Niedersachsen gewährt werden. Außerdem unterliegen Ehrenamtliche während ihrer Tätigkeit einem Versicherungsschutz für Haftpflicht und Unfall. Bremen unterstützt zudem Initiativen wie die Freiwilligen-Agentur, das Netzwerk Selbsthilfe und den Runden Tisch Ehrenamt. Regelmäßig finden zudem Vorträge und Qualifizierungen statt.

„Bürgern und Bürgerinnen ist es nicht immer leicht gemacht worden, ihr Aktivitätspotential einzubringen“, sagte Ulrich Mäurer. „Wenn Bürger die Erfahrung machen, dass ihre Versuche, sich zu beteiligen, an bürokratischen Hürden scheitern, dass sie keine Unterstützung finden oder als billige Arbeitskräfte missbraucht werden – dann sind sie schnell verloren für gemeinsame Vorhaben.“

Fotos: Pressestelle der Senatorin