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Senatskanzlei

Viele Fragen an den Bürgermeister

12.10.2011

Gewöhnlich ist der Senatssaal im Bremer Rathaus den Mitgliedern der Landesregierung vorbehalten. Heute allerdings saßen rund 20 junge Leute am ovalen Tisch, an dem immer dienstags politische Entscheidungen fallen. Bürgermeister Jens Böhrnsen hatte Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums Schule am Rhododendronpark auf deren Bitte ins Rathaus zu einem Gespräch eingeladen. Die Mädchen und Jungen hatten viele Fragen mitgebracht. „Ich freue mich sehr über Euer Interesse an Politik und den Aufgaben des Bürgermeister“, sagte Böhrnsen. Er betonte, wie wichtig es ihm sei, dass junge Leute in Bremen einen angemessenen Ausbildungs- und Arbeitsplatz finden. „Ich möchte, dass sich die Menschen bei uns in Bremen wohlfühlen und hier auch ihr Geld verdienen können.“

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Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums Schule am Rhododendronpark befragen Bürgermeister Jens Böhrnsen im Senatssaal

Aus den Fragen der Schülerinnen und Schüler wurde deutlich, dass auch sie die Frage nach ausreichend Arbeitsplätzen beschäftigt. Sie mahnten an, dass Förderschüler mehr Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt haben müssten. Bürgermeister Böhrnsen sagte zu, sich dafür einzusetzen. Es müsse noch mehr bei den Firmen darum geworben werden, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Bürgermeister betonte zudem die Notwendigkeit, Jugendliche zu fördern und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Es sei im wichtig, den Kontakt zu jungen Menschen zu pflegen und ihre Interessen zu vertreten.

Lobende Worte fand Jens Böhrnsen für die Schülerzeitung „das Rhododendron-Blatt“ des Förderzentrums und würdigte das Engagement der Initiatoren und jugendlichen Redakteure. Insbesondere dankte er den Brüdern Murat und Mesut Alpaslan sowie Yvonne Blendermann für ihre Initiative. Von ihnen nahm er auch ein Empfehlungsschreiben entgegen, das die jungen Leute an alle Regierungschefs in Deutschland verschicken werden. Darin werden die Politikerinnen und Politiker gebeten, sich für das Wahlrecht ab 16 Jahren deutschlandweit stark zu machen. „Ich werde dieses Anliegen gerne weitertragen und unterstützen“, sagte der Bürgermeister zu, bevor die Gäste zu einem Rathausrundgang aufbrachen.

Foto: Senatspressestelle